Paul-Otto Samu­els­dorff

Paul-Otto Samu­els­dorff wur­de 1923 in Hamm/West­fa­len ge­bo­ren. Wäh­rend der NS-Zeit wan­dert sei­ne Fa­mi­lie 1936 nach Pa­läs­ti­na aus. Mit­te der 50er-Jah­re kehrt er zu­rück nach Deutsch­land, um hier zu studieren.

Sabina XHEMAJLI

Sabina Xhemajli wur­de in Sie­gen ge­bo­ren. Sie ist Ro­ma aus dem Ko­s­ovo. Nach der Schu­le be­gann sie ei­ne Aus­bil­dung zur Ju­gend- und Heim­er­zie­he­rin in Köln. Heu­te ar­bei­tet sie bei Rom e.V.

Rigo TEKA-NTU

Rigo Teka-Ntu kam mit 18 Jahren als politischer Flüchtling aus Angola nach Deutschland. Die ersten sieben Jahre lebte er in Flüchtlingsheimen und wartete auf sein Bleiberecht.

Cos­tas Alexandridis

Costas Alexandridis folg­te 1961 sei­nem Bru­der von Grie­chen­land nach Rüs­sels­heim. Schnell lern­te er Deutsch und wur­de für vie­le Mi­gran­ten Dol­met­scher, Ver­mitt­ler und Schlich­ter.

Tay­maz Taghipour

Taymaz Taghipour ist in Te­he­ran/Iran ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen. Als sie fünf Jah­re alt war, kam sie mit ih­rer Mut­ter aus dem Iran nach Deutsch­land. Sie folg­ten ih­rem Va­ter, der be­reits hier war und po­li­ti­sches Asyl be­an­tragt hat­te.

Naci Şahin

1972 ent­floh Naci Şahin den ärm­li­chen Le­bens­ver­hält­nis­sen und den Stu­den­ten­un­ru­hen in der Tür­kei und kam nach Deutsch­land. Hier ar­bei­te­te er in Brühl in ei­nem Ei­sen­werk; spä­ter stu­dier­te er So­zi­al­pä­da­go­gik. Heu­te ist er in zwei­ter Ehe glück­lich ver­hei­ra­tet und träumt da­von, nach der Pen­si­o­nie­rung in die Tür­kei zu­rück­zu­keh­ren.

Ana María Jurisch

Ana María Jurisch kam 1973 aus Argentinien nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren. Gleich­zei­tig war es für sie auch ein Schritt in die Frei­heit. Nach dem Stu­dium fällt ihr die Ent­schei­dung zwi­schen den bei­den Län­dern schwer. Schließ­lich bleibt sie in Deutsch­land.

Con­stanza Paetau

Aus Ko­lum­bi­en kam Constanza Paetau auf’s In­ter­nat in die Schweiz - in Hamb­urg woll­te sie nur die Weih­nachts­fe­ri­en ver­brin­gen, doch da­raus wur­de ein län­ge­rer Auf­ent­halt. In die­ser Zeit der Stu­den­ten­be­we­gung lern­te sie ih­ren spä­te­ren Mann ken­nen, den sie 1979 hei­ra­te­te.

Hakam Abdel-Hadi

Hakam Abdel-Hadi kam 1958 aus Pa­läs­ti­na nach Deutsch­land. Er woll­te Geld ver­die­nen, stu­die­ren und sei­ne Frei­heit ge­nie­ßen. Er en­ga­gier­te sich po­li­tisch für Pa­läs­ti­na, ent­schloss sich je­doch für ein Le­ben in Deutsch­land.

Aynur

Aynurs Fa­mi­lie kam Mit­te der 70er-Jah­re aus der Tür­kei nach Deutsch­land. Sie ist hier ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen. Doch Frem­den­feind­lich­keit be­kommt sie bis heu­te zu spü­ren.

Roberto Ciu­lli

Roberto Ciulli ließ nach ei­ner tie­fen Le­bens­kri­se sei­ne groß­bür­ger­li­che Her­kunft in Mai­land zu­rück und kam Mit­te der 60er-Jah­re völ­lig mit­tel­los nach Deutsch­land. Hier schlug sich der Re­gis­seur und Dok­tor der Phi­lo­so­phie ei­ni­ge Jah­re als Gast­ar­bei­ter in ei­ner Fa­brik durch, be­vor er wie­der im The­ater Fuß fas­sen konn­te. Heu­te ist er ei­ner der re­nom­mier­tes­ten Re­gis­seu­re Deutsch­lands.

Elide Caresta

Elide Caresta kommt 1967 ins Wirt­schafts­wun­der-Deutsch­land. Ei­gent­lich soll­te es nur die Hoch­zeits­rei­se sein. Sie bleibt, weil ihr Mann be­reits in Duis­burg Ar­beit hat. Bald be­kommt sie Kin­der, fängt an zu ar­bei­ten und ar­ran­giert sich mit Deutsch­land.

Jae-Soon Joo-Schauen

Jae-Soon Joo-Schauen kam 1975 nach Deutsch­land. Sie woll­te der En­ge in Ko­rea ent­flie­hen, sich aber auch wei­ter­bil­den. An­fangs ar­bei­te­te sie als Kran­ken­schwes­ter. Heu­te ist sie selbst Be­ra­te­rin für Mi­gran­tin­nen in Köln.

Ada­let Sal

Als Sie­ben­jäh­ri­ge kommt Adalet Sal 1977 aus ei­nem klei­nen tür­ki­schen Dorf mit ih­rer Mut­ter und ih­ren Ge­schwis­tern nach Köln-Nippes. Ihr Va­ter ar­bei­tet schon seit Jah­ren bei Ford.

Agnes Gies­brecht

Agnes Giesbrecht wuchs in ei­nem deut­schen Dorf im Süd­ural auf. Als Russ­land­deut­sche war es im­mer ihr Wunsch nach Deutsch­land zu emi­grie­ren. Sie und ih­re Fa­mi­lie kämpf­ten zehn Jah­re für die Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung. Doch trotz der Un­frei­heit war es nicht leicht für Agnes Giesbrecht, sich von Russ­land zu tren­nen.

Shapur HOMAJUN

Mit­te der 50er-Jah­re kam Shapur Homajun mit po­si­ti­ven Vor­ur­tei­len nach Deutsch­land. Von den po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen im Iran war er ent­täuscht.

Les­ter Cano Alvarez

Die kubanische Revolution und sein Großvater prägten Lester Cano Alvarez' Kindheit und Jugend. Nach zwei Jahren an der Militärakademie begann er Kunstgeschichte zu studieren. Er lernte die deutsche Studentin Jeanette kennen. Wegen der Liebe zog er 1998 nach Deutschland.

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