Paul-Otto Samu­els­dorff

Paul-Otto Samu­els­dorff wur­de 1923 in Hamm/West­fa­len ge­bo­ren. Wäh­rend der NS-Zeit wan­dert sei­ne Fa­mi­lie 1936 nach Pa­läs­ti­na aus. Mit­te der 50er-Jah­re kehrt er zu­rück nach Deutsch­land, um hier zu studieren.

Said-Mus­tafa

Said-Mustafas Va­ter war re­gime­kri­ti­scher Jour­na­list in Af­gha­nis­tan. Da­durch schweb­te die gan­ze Fa­mi­lie in Le­bens­ge­fahr. 1994 floh die Fa­mi­lie zu Fuß über Pa­kis­tan, Russ­land und Po­len nach Deutsch­land und be­an­trag­te hier Asyl.

Resa Masud Lalee

Resa Masud Lalee kam 1973 mit neun Jahren mit seiner Mutter und drei Schwestern von Afghanistan nach Deutschland. Sein Vater, der in Köln seit 1968 eine Ausbildung zum Facharzt machte, hatte sie aus Sorge nach den ersten Unruhen in Afghanistan zu sich geholt.

Nada KOKOTOVIC

Nada Kokotović ist Ju­go­sla­win, aber ihr Land gibt es nicht mehr. Als 1992 der Krieg aus­brach, folg­te sie ih­rem Mann nach Deutsch­land. Ob­wohl sie als Tän­ze­rin und Re­gis­seu­rin ein kos­mo­po­li­ti­sches Le­ben ge­führt hat­te, fühl­te sie sich plötz­lich zum ers­ten Mal in ei­nem frem­den Land als Aus­län­de­rin.

Fahi­meh Farsaie

Ge­gen den Wil­len ih­rer El­tern ent­schloss sich die Ira­ne­rin Fahimeh Farsaie zu stu­die­ren. Durch ih­re jour­na­lis­ti­sche Tä­tig­keit ge­riet sie zu­neh­mend in Op­po­si­ti­on zum Re­gime des Schah und spä­ter zu der Mul­lah-Dik­ta­tur. 1983 muss­te sie mit ih­rer Fa­mi­lie flie­hen und be­an­trag­te in der Bun­des­re­p­ub­lik po­li­ti­sches Asyl.

Jonas Makon­nen

Sei­ne Mut­ter kommt aus In­do­ne­si­en, sein Va­ter aus Äthi­opi­en. Jonas Makonnen ist in Köln ge­bo­ren und zur Schu­le ge­gan­gen. In sei­nem All­tag spielt Mi­gra­ti­on ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rolvle, doch als Kind hat­te er mit sei­ner Her­kunft zu kämp­fen.

Irène Cécile Mandeau

Aus Lie­be folg­te Irène Cécile Mandeau 1955 ih­rem Mann nach Deutsch­land - für sie als 1929 in Brüs­sel ge­bo­re­ne Jü­din war es das Land des Fein­des.

Agnes Gies­brecht

Agnes Giesbrecht wuchs in ei­nem deut­schen Dorf im Süd­ural auf. Als Russ­land­deut­sche war es im­mer ihr Wunsch nach Deutsch­land zu emi­grie­ren. Sie und ih­re Fa­mi­lie kämpf­ten zehn Jah­re für die Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung. Doch trotz der Un­frei­heit war es nicht leicht für Agnes Giesbrecht, sich von Russ­land zu tren­nen.

Monika Hau­ser

Monika Hauser wur­de 1959 in der Schweiz als Toch­ter ita­li­e­ni­scher Ar­beits­mi­gran­ten ge­bo­ren. Sie ist Gy­nä­ko­lo­gin und Grün­de­rin von "me­di­ca mon­diale" in Köln, ein Ver­ein, der sich für trau­ma­ti­sier­te Frau­en und Mäd­chen in Kriegs- und Kri­sen­ge­bie­ten ein­setzt.

Fran­cesco D’Avino

Francesco d'Avino kommt 1958 von Ita­li­en nach Deutsch­land. In Duis­burg fin­det er Ar­beit und lässt sich dort nie­der. Dann holt er sei­ne Fa­mi­lie nach.

Jae-Soon Joo-Schauen

Jae-Soon Joo-Schauen kam 1975 nach Deutsch­land. Sie woll­te der En­ge in Ko­rea ent­flie­hen, sich aber auch wei­ter­bil­den. An­fangs ar­bei­te­te sie als Kran­ken­schwes­ter. Heu­te ist sie selbst Be­ra­te­rin für Mi­gran­tin­nen in Köln.

Ran­gin Dad­far Spanta

Rangin Dadfar Spanta kam 1982 nach Deutsch­land. Er be­an­trag­te po­li­ti­sches Asyl und en­ga­gier­te sich po­li­tisch so­wohl für die BRD als auch für Af­gha­ni­s­tan. Erst nach 25 Jah­ren konn­te er zum ers­ten Mal wie­der in sein ers­tes Hei­mat­land zu­rück­keh­ren. Heu­te ist er der Au­ßen­mi­nis­ter von Af­gha­ni­s­tan.

Ada­let Sal

Als Sie­ben­jäh­ri­ge kommt Adalet Sal 1977 aus ei­nem klei­nen tür­ki­schen Dorf mit ih­rer Mut­ter und ih­ren Ge­schwis­tern nach Köln-Nippes. Ihr Va­ter ar­bei­tet schon seit Jah­ren bei Ford.

Angela Cimino

Angela Cimino kam in den 60er-Jah­ren mit ih­rem Mann von Si­zi­li­en nach Köln. Sie woll­ten ein paar Jah­re blei­ben, Geld ver­die­nen und dann wie­der nach Ita­li­en zu­rück­keh­ren. Doch es kam an­ders: Ih­re bei­den Töch­ter ka­men in Deutsch­land zur Welt, sie leb­ten sich ein und nach 40 Jah­ren ist Köln nun ih­re zwei­te Hei­mat ge­wor­den.

Liv Laus­troer

Liv ist als Toch­ter ma­lay­si­scher Chi­ne­sen in Sin­ga­pur auf­ge­wach­sen. Als sie 20 Jah­re alt war, lern­te sie ei­nen deut­schen Mann ken­nen, ver­lieb­te sich in ihn und folg­te ihm nach Deutsch­land.

Danae Coul­mas

Danae Coulmas lernt die Deut­schen als grau­sa­me Be­sat­zer in Grie­chen­land im Zwei­ten Welt­krieg ken­nen. Den­noch geht sie in den 50er-Jah­ren nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren.

Brix­hilda Skendo

Brixhilda Skendo floh 1990 nach dem Zu­sam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus mit ih­rer Fa­mi­lie aus Al­ba­ni­en. In Deutsch­land lebt sich die Fa­mi­lie schnell ein - sie ler­nen die Spra­che und sind wirt­schaft­lich er­folg­reich.

Nach oben