Rajinder

Ana María Jurisch

Ana María Jurisch kam 1973 aus Argentinien nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren. Gleich­zei­tig war es für sie auch ein Schritt in die Frei­heit. Nach dem Stu­dium fällt ihr die Ent­schei­dung zwi­schen den bei­den Län­dern schwer. Schließ­lich bleibt sie in Deutsch­land.

Mona Yahia

Jü­di­sche Mi­gran­tin aus Bag­dad, leb­te in Is­ra­el und Pa­ris, be­vor sie we­gen ei­nes Kunst­stud­iums nach Deutsch­land kam. Heu­te lebt sie als Schrift­stel­le­rin in Köln.

Paul Kobelev

Paul Kobelev ist 2001 mit sei­ner Fa­mi­lie aus Russ­land aus­ge­wan­dert, um der Ar­mee zu ent­kom­men. Ihm war von An­fang an klar, dass er nie mehr nach Russ­land zu­rück­keh­ren wür­de.

Ghanim Khan

Ghanim Khan ging von Ka­ra­t­schi/Pa­kis­tan En­de der 50er-Jah­re zu­nächst nach Eng­land, um sein Stu­di­um dort fort­zu­set­zen. Nach­dem er in Lon­don von Ras­sis­ten an­ge­grif­fen wur­de, ver­ließ er das Land und ent­schied sich für Deutsch­land.

Wiewie LIEM-MAKONNEN

Wiewie Liem Makonnen ist ei­ne chi­ne­sisch­stäm­mi­ge In­do­ne­si­e­rin, die über Hol­land und Bel­gi­en nach Deutsch­land kam. Sie stu­dier­te in Genf, Pa­ris und Hei­del­berg und grün­de­te mit ih­rem äthi­opi­schen Mann in Köln ei­ne Fa­mi­lie.

Roberto Ciulli

Roberto Ciulli ließ nach ei­ner tie­fen Le­bens­kri­se sei­ne groß­bür­ger­li­che Her­kunft in Mai­land zu­rück und kam Mit­te der 60er-Jah­re völ­lig mit­tel­los nach Deutsch­land. Hier schlug sich der Re­gis­seur und Dok­tor der Phi­lo­so­phie ei­ni­ge Jah­re als Gast­ar­bei­ter in ei­ner Fa­brik durch, be­vor er wie­der im The­ater Fuß fas­sen konn­te. Heu­te ist er ei­ner der re­nom­mier­tes­ten Re­gis­seu­re Deutsch­lands.

Dragana Korić

Dragana Korić flüch­te­te 1992 wäh­rend des Krie­ges in Ju­go­sla­wi­en mit ih­ren bei­den Kin­dern aus dem be­la­ger­ten Sa­ra­je­vo. Die Fa­mi­lie glaub­te, sie könn­te nach ein paar Mo­na­ten wie­der zu­rück­keh­ren.

Mehtab

Mehtab war En­de der 70er-Jah­re im vor­re­vo­lu­tio­nä­ren Iran po­li­tisch ak­tiv. Sie wur­de ver­folgt und schweb­te in Le­bens­ge­fahr. Da­rauf floh sie mit ih­rem Ehe­mann. Schlep­per or­ga­ni­sier­ten die Rei­se mit Bus und Flug­zeug über Is­tan­bul und Bul­ga­ri­en nach Ost-Ber­lin.

Hamed R.

Hameds Fa­mi­lie floh we­gen po­li­ti­scher Ver­fol­gung aus dem Iran. Nach schwie­ri­gen ers­ten Jah­ren schaff­te er es, die Schu­le er­folg­reich zu En­de zu brin­gen und Wirt­schaft zu stu­die­ren. Mus­li­mi­sche Män­ner ha­ben es sei­ner Er­fah­rung nach schwer, da sie sich per­ma­nent mit Vor­ur­tei­len aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. „ Ich wer­de in Deutsch­land nach so vie­len Jah­ren im­mer noch be­han­delt wie ein Alien.“

Fahimeh Farsaie

Ge­gen den Wil­len ih­rer El­tern ent­schloss sich die Ira­ne­rin Fahimeh Farsaie zu stu­die­ren. Durch ih­re jour­na­lis­ti­sche Tä­tig­keit ge­riet sie zu­neh­mend in Op­po­si­ti­on zum Re­gime des Schah und spä­ter zu der Mul­lah-Dik­ta­tur. 1983 muss­te sie mit ih­rer Fa­mi­lie flie­hen und be­an­trag­te in der Bun­des­re­p­ub­lik po­li­ti­sches Asyl.

Irène Cécile Mandeau

Aus Lie­be folg­te Irène Cécile Mandeau 1955 ih­rem Mann nach Deutsch­land - für sie als 1929 in Brüs­sel ge­bo­re­ne Jü­din war es das Land des Fein­des.

Rigo TEKA-NTU

Rigo Teka-Ntu kam mit 18 Jahren als politischer Flüchtling aus Angola nach Deutschland. Die ersten sieben Jahre lebte er in Flüchtlingsheimen und wartete auf sein Bleiberecht.

Jae-Soon Joo-Schauen

Jae-Soon Joo-Schauen kam 1975 nach Deutsch­land. Sie woll­te der En­ge in Ko­rea ent­flie­hen, sich aber auch wei­ter­bil­den. An­fangs ar­bei­te­te sie als Kran­ken­schwes­ter. Heu­te ist sie selbst Be­ra­te­rin für Mi­gran­tin­nen in Köln.

Faye Cukier

Kurz vor der Reichs­pro­grom­nacht ver­ließ Faye Cukier Deutsch­land mit ih­ren El­tern gen Bel­gi­en. Nach ei­ni­gen un­ru­hi­gen Jah­ren in Ant­wer­pen emi­grier­te sie 1948 in die USA. Zwan­zig Jah­re spä­ter zog es sie je­doch zu­rück in ih­re Hei­mat­stadt Köln, wo sie sich wie­der so wohl­fühlt wie in ih­rer Kind­heit. Weil ih­re Kin­der in den USA le­ben, pen­delt sie zwi­schen der al­ten und neu­en Hei­mat.

Bode Adebisi

Bode Adebisi stammt aus ei­ner gro­ßen, fürst­li­chen Fa­mi­lie aus Ni­ge­ria. Sie folgt ih­rem Mann nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren. Heu­te ist sie glück­li­che Be­sit­ze­rin ei­nes Afro-Shops in So­lin­gen.

Gandi Mukli

Gandi Mukli wur­de als Sohn ei­nes Sy­rers und ei­ner Tür­kin 1965 in Mün­chen ge­bo­ren. Nach ei­ner schwie­ri­gen Kind­heit und Schul­zeit fin­det er Zu­gang zur Kunst. Heu­te ar­bei­tet er als The­ater- und Film­schau­spie­ler.

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