Paul-Otto Samu­els­dorff

Paul-Otto Samu­els­dorff wur­de 1923 in Hamm/West­fa­len ge­bo­ren. Wäh­rend der NS-Zeit wan­dert sei­ne Fa­mi­lie 1936 nach Pa­läs­ti­na aus. Mit­te der 50er-Jah­re kehrt er zu­rück nach Deutsch­land, um hier zu studieren.

Beh­shid Najafi

Behshid Najafi kam 1986 über die Tür­kei und die DDR nach Deutsch­land. Auf­grund ih­rer po­li­ti­schen Ak­ti­vi­tät war ihr Le­ben im Iran in Ge­fahr. Auch in Deutsch­land en­ga­gier­te sie sich po­li­tisch; doch durch ih­re Ar­beits­stel­le bei agisra Köln e.V. ver­la­ger­te sich der Schwer­punkt ih­rer Ar­beit auf die Un­ter­stüt­zung von Mi­gran­tin­nen in Deutsch­land.

Danae Coul­mas

Danae Coulmas lernt die Deut­schen als grau­sa­me Be­sat­zer in Grie­chen­land im Zwei­ten Welt­krieg ken­nen. Den­noch geht sie in den 50er-Jah­ren nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren.

Irène Cécile Mandeau

Aus Lie­be folg­te Irène Cécile Mandeau 1955 ih­rem Mann nach Deutsch­land - für sie als 1929 in Brüs­sel ge­bo­re­ne Jü­din war es das Land des Fein­des.

Shapur HOMAJUN

Mit­te der 50er-Jah­re kam Shapur Homajun mit po­si­ti­ven Vor­ur­tei­len nach Deutsch­land. Von den po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen im Iran war er ent­täuscht.

Bruno Pol­zoni

An­fang der 60er-Jah­re kam Bruno Polzoni nach Deutsch­land, um als Kunst­gie­ßer zu ar­bei­ten. Spä­ter er­öff­ne­te er zu­sam­men mit sei­nem Bru­der das Ris­to­ran­te 'Al Gu­fo' ('Zur Eu­le') im vor­neh­men Lin­den­thal.

Jonas Makon­nen

Sei­ne Mut­ter kommt aus In­do­ne­si­en, sein Va­ter aus Äthi­opi­en. Jonas Makonnen ist in Köln ge­bo­ren und zur Schu­le ge­gan­gen. In sei­nem All­tag spielt Mi­gra­ti­on ei­ne un­ter­ge­ord­ne­te Rolvle, doch als Kind hat­te er mit sei­ner Her­kunft zu kämp­fen.

Maya El Auwad

Maya hat ei­nen sy­ri­schen Va­ter und ei­ne deut­sche Mut­ter. Sie ist in Aa­chen ge­bo­ren, hat dort ih­re Kind­heit und Ju­gend ver­lebt und das Ab­i­tur ge­macht. Spä­ter hat sie Ju­ra in Müns­ter stu­diert. Jetzt lebt sie in Ber­lin und möch­te ei­nen Job, wo sie ih­re Sprach­kennt­nis­se und ihr tie­fes Wis­sen über die ara­bi­sche und deut­sche Kul­tur gut nut­zen kann.

Hamed R.

Hameds Fa­mi­lie floh we­gen po­li­ti­scher Ver­fol­gung aus dem Iran. Nach schwie­ri­gen ers­ten Jah­ren schaff­te er es, die Schu­le er­folg­reich zu En­de zu brin­gen und Wirt­schaft zu stu­die­ren. Mus­li­mi­sche Män­ner ha­ben es sei­ner Er­fah­rung nach schwer, da sie sich per­ma­nent mit Vor­ur­tei­len aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. „ Ich wer­de in Deutsch­land nach so vie­len Jah­ren im­mer noch be­han­delt wie ein Alien.“

Bode Ade­bisi

Bode Adebisi stammt aus ei­ner gro­ßen, fürst­li­chen Fa­mi­lie aus Ni­ge­ria. Sie folgt ih­rem Mann nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren. Heu­te ist sie glück­li­che Be­sit­ze­rin ei­nes Afro-Shops in So­lin­gen.

Elena Kuto­iani

Mit dem Hel­las-Ex­press kam Elena Kutoiani An­fang der 60er-Jah­re von Grie­chen­land nach Deutsch­land. Ih­re El­tern wa­ren be­reits seit ein paar Jah­ren hier und ar­bei­te­ten in ei­ner Mes­ser­fa­brik in So­lin­gen-Oh­ligs. We­ni­ge Ta­ge spä­ter be­gann auch Elena dort zu ar­bei­ten. Sie war da­mals 14 Jah­re alt.

Brix­hilda Skendo

Brixhilda Skendo floh 1990 nach dem Zu­sam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus mit ih­rer Fa­mi­lie aus Al­ba­ni­en. In Deutsch­land lebt sich die Fa­mi­lie schnell ein - sie ler­nen die Spra­che und sind wirt­schaft­lich er­folg­reich.

Sri TUNRUANG

Sri Tunruang folg­te An­fang der 70er-Jah­re ih­rem Mann, der hier sei­ne Dok­tor­ar­beit schrei­ben woll­te, aus In­do­ne­si­en nach Deutsch­land.

Kemal Şahin

Nach dem Abi­tur in der Tür­kei kommt Kemal Şahin 1974 mit ei­nem Aus­lands­sti­pen­di­um nach Aa­chen. Um der dro­hen­den Ab­schie­bung nach dem Stu­di­um zu ent­kom­men, er­öf­fnet er 1982 ei­nen Ex­port-Im­port-La­den.

Ran­gin Dad­far Spanta

Rangin Dadfar Spanta kam 1982 nach Deutsch­land. Er be­an­trag­te po­li­ti­sches Asyl und en­ga­gier­te sich po­li­tisch so­wohl für die BRD als auch für Af­gha­ni­s­tan. Erst nach 25 Jah­ren konn­te er zum ers­ten Mal wie­der in sein ers­tes Hei­mat­land zu­rück­keh­ren. Heu­te ist er der Au­ßen­mi­nis­ter von Af­gha­ni­s­tan.

Jamila

Als der Krieg in Tsche­tsche­ni­en 1994 aus­brach, war Jamila sie­ben Jah­re alt. Ih­re Fa­mi­lie flüch­te­te 1999 nach Deutsch­land, da sie um ihr Le­ben fürch­te­te.

Agnes Gies­brecht

Agnes Giesbrecht wuchs in ei­nem deut­schen Dorf im Süd­ural auf. Als Russ­land­deut­sche war es im­mer ihr Wunsch nach Deutsch­land zu emi­grie­ren. Sie und ih­re Fa­mi­lie kämpf­ten zehn Jah­re für die Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung. Doch trotz der Un­frei­heit war es nicht leicht für Agnes Giesbrecht, sich von Russ­land zu tren­nen.

Nach oben