BRIXHILDA SKENDO

Fuß­ball­spie­ler­ver­mitt­le­rin, Wup­per­tal

"Ich muss­te mir mei­nen Platz in der Män­ner­do­mä­ne hart er­kämp­fen!"

Kurzinfo
Brixhilda Skendo floh 1990 nach dem Zu­sam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus mit ih­rer Fa­mi­lie aus Al­ba­ni­en. In Deutsch­land lebt sich die Fa­mi­lie schnell ein - sie ler­nen die Spra­che und sind wirt­schaft­lich er­folg­reich.
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Brix­hilda Skendo
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Abstract / Zusammenfassung
Wenn Män­ner jung, sport­lich und be­gabt sind, dann sind sie in­te­res­sant für Brixhilda Skendo. Die 39-Jäh­ri­ge ge­bür­ti­ge Al­ba­ne­rin ist die ein­zi­ge Frau in Deutsch­land, die im knall­har­ten Ge­schäft der Fuß­ball­spie­ler­ver­mitt­lung ar­bei­tet. 'Ich muss­te mir mei­nen Platz in der Män­ner­do­mä­ne hart er­kämp­fen, doch ich ha­be ge­lernt, mich durch­zu­set­zen', sagt sie. Der deut­sche Fuß­ball ist für Brixhilda Skendo ein Stück Hei­mat, schon als Kind konn­te sie sich da­für be­geis­tern. Völ­lig über­ra­schend floh ihr Mann 1990 über die deut­sche Bot­schaft aus dem kom­mu­nis­ti­schen Al­ba­ni­en nach Deutsch­land. Sechs Mo­na­te spä­ter folg­te ihm Brixhilda Skendo mit ih­ren bei­den Söh­nen. In Deutsch­land hat­te die Fa­mi­lie 'über­haupt kei­ne Start­schwie­rig­kei­ten', schon nach drei Jah­ren mach­te sich Brixhilda Skendo mit ih­rem Mann selbst­stän­dig und grün­de­te ei­ne Spe­di­ti­on. "Wir wa­ren wie die Deut­schen. Nor­mal aus­se­hend und nicht auf­fal­lend und mein Mann, der hat von An­fang an ge­ar­bei­tet."

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