hier: ‚mediachairs‘ als Hör-/Raum im Raum
,Intelligente Hörmöbel’ – mobile Ausstellungsmodule, skulpturale Sitzelemente – mit einfachster, individueller Steuerung und besonderem akustischen Erlebniswert.
  
Die mediachairs können auch als begleitender Teil größerer Ausstellungen und Veranstaltung sowie als permanente Einrichtung individuell konfektioniert werden.

Wir sammeln, bewahren und veröffentlichen erzählte Migrationsgeschichte: als Stimmenarchiv, als Webprojekt, als Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit. Der Überblick führt zu den wichtigsten Zugängen des maa und zu den Formen, in denen die Erzählungen hörbar und sichtbar werden.
migration-audio-archiv.de und migrationnarratives.org machen erzählte Migrationsgeschichte öffentlich zugänglich. Im Zentrum stehen biografische Stimmen von Migrantinnen und Migranten, die bewahrt, sorgfältig editiert und in unterschiedlichen Formaten präsentiert werden.
Mikrofon in einer Aufnahmesituation
Das besondere Format ist Audio: Wir lassen die Erzählenden selbst sprechen. Nicht Fragen, Moderation oder Kommentar stehen im Vordergrund, sondern Stimme, Akzent, Rhythmus, Pause und Erinnerung. So wird Migrationsgeschichte nicht nur erzählt, sondern hörbar.
Facetten der Migration
Migration hat viele Facetten: Arbeitsmigration, Flucht, Exil, Studium, Familiennachzug, politische Verfolgung, wirtschaftliche Not und persönliche Entscheidungen. Das maa zeigt diese Beweggründe als offene, vielstimmige Geschichte statt als feste Kategorie.
Wandbild Studio Cologne an einer Hausfassade
Nordrhein-Westfalen ist Standort und Resonanzraum des maa. Viele Erzählende leben hier; Ruhrgebiet, Rhein-Schiene, Einwanderungsgeschichte, WDR-Kontext und Projektförderung prägen die Sammlung und die öffentliche Wirkung des Archivs.
Das Archiv umfasst rund 150 erzählte Lebensgeschichten von Frauen, Männern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Es fragt nach Wegen nach Deutschland, nach Empfang, Arbeit, Familie, Flucht, Erinnerung und persönlicher Erfahrung.
Das migration-audio-archiv ist aus vielen Arbeitsphasen, Förderungen und Kooperationen entstanden. Hier werden Initiator*innen, Redaktion, Mitarbeit, Partner und Unterstützer sichtbar: die konkrete Projektgeschichte hinter den erzählten Lebensgeschichten.
(Gründe für) Migration
Warum Menschen migrieren, ist nie nur eine Geschichte. Arbeit, Flucht, Liebe, Studium, Verfolgung, Armut, Familie oder Neugier können Gründe sein. Das maa zeigt diese Vielfalt ohne einfache Ordnung und lässt die Erfahrungen der Erzählenden im Vordergrund.
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