wirsolingen.de

Die kommende Ausstellung (ab 2027)

in der LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen,

getragen vom LVR, der Stadt Solingen und dem Stadtdienst Integration,

kuratiert von gogosherrmann.de in Kooperation mit migration-audio-archiv.de.


„DAS NEUE WIR“ – Leitmotiv und Einladung

Es beschreibt die Möglichkeit eines Wir, das entsteht,

wenn die Geschichten der Migration hörbar und sichtbar werden –

vielstimmig, widersprüchlich, gemeinsam erzählt.


Eine Ausstellung erzählter Stadt- und Migrationsgeschichte

Die Ausstellung „wirsolingen.de?! – Das neue Wir“ versammelt Erzählungen von Menschen,

die Solingen durch Migration geprägt haben – und bis heute prägen.

In der Tradition der Oral History berichten Zeitzeug*innen in Selbst-Erzählungen,

wie sie in der Stadt angekommen sind, welche Wege sie gegangen sind

und wie Migration ihren Alltag, ihre Arbeit, ihre Familien

und ihre Zukunft beeinflusst hat.

Migration erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch,

sondern als hörbare und greifbare Lebenserfahrung.

Ihre Stimmen eröffnen Zugang zu persönlichen Geschichten der

Arbeitsmigration ab den 1950er Jahren, zu Flucht und Ankunft,

zu Bildung, Arbeit, Diskriminierung, Rassismus

und ebenso zu Momenten von Solidarität, Zugehörigkeit und Erfolg.


Ein vielfältiges Mosaik aus Stimmen, Orten und Erfahrungen

Neben individuellen Biografien zeigt die Ausstellung auch Beispiele für

Engagement, Selbstorganisation und gemeinschaftliche Praxis:

Geschichten von Nachbarschaften, Vereinen und Initiativen,

die verdeutlichen, wie Menschen das Zusammenleben gestalten –

widersprüchlich, vielfältig, lebendig.

Dazu gehören ebenso die zahlreichen „Orte der Migration“ im Stadtraum Solingens:

Betriebe, Wohnhäuser, Schulen, Straßen und Plätze,

an denen Migration über Jahrzehnte sichtbar, hörbar und erfahrbar wird.

Diese Orte verbinden persönliche Erinnerungen

mit der kollektiven Geschichte der Stadt.


Hörbar, erzählerisch, digital erweitert

Die Ausstellung folgt einem akustischen und erzählerischen Zugang:

O-Töne, Interviews, Klangräume und erzählte Biografien

bilden einen vielstimmigen, mosaikhaften Raum,

der Stadtgeschichte neu hör- und nachvollziehbar macht.

Parallel entsteht der digitale Bereich wirsolingen.de,

der zusätzliche Materialien bietet: Stimmen, Orte, Themen,

sowie Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten und O-Ton-Erzählungen.


Ein Projekt vieler Partner*innen

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit zwischen:

  • LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

  • Stadt Solingen

  • Stadtdienst Integration

  • zahlreichen Netzwerkpartnerinnen, Interviewpartnerinnen, Storyminer*innen

Kuratorisches Team:

Manuel Gogos & Justus Herrmann

Gemeinsam formen sie ein erzählerisches Projekt,

das Migration als integralen Teil der Geschichte und Gegenwart Solingens begreift –

und „das neue Wir“ als offene, vielfältige und lebendige Perspektive auf Stadt

(Gründe für) Migration

Manche fliehen vor Verfolgung, Kriegen, Diktaturen oder Naturkatastrophen, aus sozialer oder wirtschaftlicher Not, aus einer unglücklichen Ehe oder einem autoritären Elternhaus; wieder andere folgen ihrer großen Liebe, der Arbeit oder anderen Verlockungen und Notwendigkeiten – die Gründe, sein Land zu verlassen, sind so politisch, persönlich wie vielfältig; die Art und Weise und die Erfahrungen in Deutschland anzukommen, sind es auch.

openword

hier: 'mediachairs' als Hör-/Raum im Raum
,Intelligente Hörmöbel’ – mobile Ausstellungsmodule, skulpturale Sitzelemente – mit einfachster, individueller Steuerung und besonderem akustischen Erlebniswert.
  
Die mediachairs können auch als begleitender Teil größerer Ausstellungen und Veranstaltung sowie als permanente Einrichtung individuell konfektioniert werden.

wirsolingen.de

Die kommende Ausstellung (ab 2027)

in der LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen,

getragen vom LVR, der Stadt Solingen und dem Stadtdienst Integration,

kuratiert von gogosherrmann.de in Kooperation mit migration-audio-archiv.de.


„DAS NEUE WIR“ – Leitmotiv und Einladung

Es beschreibt die Möglichkeit eines Wir, das entsteht,

wenn die Geschichten der Migration hörbar und sichtbar werden –

vielstimmig, widersprüchlich, gemeinsam erzählt.


Eine Ausstellung erzählter Stadt- und Migrationsgeschichte

Die Ausstellung „wirsolingen.de?! – Das neue Wir“ versammelt Erzählungen von Menschen,

die Solingen durch Migration geprägt haben – und bis heute prägen.

In der Tradition der Oral History berichten Zeitzeug*innen in Selbst-Erzählungen,

wie sie in der Stadt angekommen sind, welche Wege sie gegangen sind

und wie Migration ihren Alltag, ihre Arbeit, ihre Familien

und ihre Zukunft beeinflusst hat.

Migration erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch,

sondern als hörbare und greifbare Lebenserfahrung.

Ihre Stimmen eröffnen Zugang zu persönlichen Geschichten der

Arbeitsmigration ab den 1950er Jahren, zu Flucht und Ankunft,

zu Bildung, Arbeit, Diskriminierung, Rassismus

und ebenso zu Momenten von Solidarität, Zugehörigkeit und Erfolg.


Ein vielfältiges Mosaik aus Stimmen, Orten und Erfahrungen

Neben individuellen Biografien zeigt die Ausstellung auch Beispiele für

Engagement, Selbstorganisation und gemeinschaftliche Praxis:

Geschichten von Nachbarschaften, Vereinen und Initiativen,

die verdeutlichen, wie Menschen das Zusammenleben gestalten –

widersprüchlich, vielfältig, lebendig.

Dazu gehören ebenso die zahlreichen „Orte der Migration“ im Stadtraum Solingens:

Betriebe, Wohnhäuser, Schulen, Straßen und Plätze,

an denen Migration über Jahrzehnte sichtbar, hörbar und erfahrbar wird.

Diese Orte verbinden persönliche Erinnerungen

mit der kollektiven Geschichte der Stadt.


Hörbar, erzählerisch, digital erweitert

Die Ausstellung folgt einem akustischen und erzählerischen Zugang:

O-Töne, Interviews, Klangräume und erzählte Biografien

bilden einen vielstimmigen, mosaikhaften Raum,

der Stadtgeschichte neu hör- und nachvollziehbar macht.

Parallel entsteht der digitale Bereich wirsolingen.de,

der zusätzliche Materialien bietet: Stimmen, Orte, Themen,

sowie Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten und O-Ton-Erzählungen.


Ein Projekt vieler Partner*innen

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit zwischen:

  • LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

  • Stadt Solingen

  • Stadtdienst Integration

  • zahlreichen Netzwerkpartnerinnen, Interviewpartnerinnen, Storyminer*innen

Kuratorisches Team:

Manuel Gogos & Justus Herrmann

Gemeinsam formen sie ein erzählerisches Projekt,

das Migration als integralen Teil der Geschichte und Gegenwart Solingens begreift –

und „das neue Wir“ als offene, vielfältige und lebendige Perspektive auf Stadt

Facetten der Migration
  • Arbeitsmigranten (die sogenannten „Gastarbeiter“, MigrantInnen in Pflegeberufen, für die IT-Branche, Baustellen, Lebensmittelproduktion, Erntehelfer, Feldarbeit etc.)
  • Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge
  • Politische Flüchtlinge
  • Wirtschaftsflüchtlinge
  • Flüchtlinge aus religiösen Gründen
  • Umweltflüchtlinge (Menschen, die sich aufgrund von Umweltveränderungen oder Naturkatastrophen gezwungen sehen, ihre Heimat zu verlassen und sich auf die Flucht zu begeben. Für den Fall, dass die globale Erwärmung als Ursache der Umweltveränderung angesehen wird, spricht man auch von Klimaflüchtlingen.
    Genaue Zahlen zum Umfang von Umweltflucht existieren nicht, weil sie bislang weder eindeutig definiert noch rechtlich geklärt ist oder statistisch einheitlich erfasst wird. Schätzungen zur Migration aufgrund von Umweltproblemen gehen von einer Größenordnung zwischen grob 50 und 150 Mio. betroffenen Menschen aus, mit rapide steigender Tendenz.
  • Exilanten (politisches Exil, zum Beispiel aus Chile, Argentinien, Iran, Türkei, Afghanistan, Eritrea etc.)
  • Zuzug aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten (eine große Einwanderergruppe der letzten Jahrzehnte stammt aus Osteuropa – größtenteils aufgrund der großzügigeren Einreisebedingungen durch die fortschreitende EU-Erweiterung, aber auch immer noch durch den Nachweis deutscher Vorfahren)
  • Jüdische Einwanderung aus Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion
  • Studierende aus aller Welt
  • Familienzusammenführung (Heirat, Kindernachzug u.Ä.)
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