Paul Kobelev ist 2001 mit seiner Familie aus Russland ausgewandert, um der Armee zu entkommen. Ihm war von Anfang an klar, dass er nie mehr nach Russland zurückkehren würde.
Sie strukturieren die erzählten Migrationsgeschichten zum Erzählraum.
Die webAPP macht Inhalt hörbar, lesbar und kapitelweise navigierbar – über durchblätterbare Kapitelkarten und Originalfotowelten, dezent im Hintergrund.
Paul Kobelev ist 2001 mit seiner Familie aus Russland ausgewandert, um der Armee zu entkommen. Ihm war von Anfang an klar, dass er nie mehr nach Russland zurückkehren würde.
Seine Mutter kommt aus Indonesien, sein Vater aus Äthiopien. Jonas Makonnen ist in Köln geboren und zur Schule gegangen. In seinem Alltag spielt Migration eine untergeordnete Rolvle, doch als Kind hatte er mit seiner Herkunft zu kämpfen.
Mehtab war Ende der 70er-Jahre im vorrevolutionären Iran politisch aktiv. Sie wurde verfolgt und schwebte in Lebensgefahr. Darauf floh sie mit ihrem Ehemann. Schlepper organisierten die Reise mit Bus und Flugzeug über Istanbul und Bulgarien nach Ost-Berlin.
Sie strukturieren die erzählten Migrationsgeschichten zum Erzählraum.
Die webAPP macht Inhalt hörbar, lesbar und kapitelweise navigierbar – über durchblätterbare Kapitelkarten und Originalfotowelten, dezent im Hintergrund.
Paul Kobelev ist 2001 mit seiner Familie aus Russland ausgewandert, um der Armee zu entkommen. Ihm war von Anfang an klar, dass er nie mehr nach Russland zurückkehren würde.
Seine Mutter kommt aus Indonesien, sein Vater aus Äthiopien. Jonas Makonnen ist in Köln geboren und zur Schule gegangen. In seinem Alltag spielt Migration eine untergeordnete Rolvle, doch als Kind hatte er mit seiner Herkunft zu kämpfen.
Mehtab war Ende der 70er-Jahre im vorrevolutionären Iran politisch aktiv. Sie wurde verfolgt und schwebte in Lebensgefahr. Darauf floh sie mit ihrem Ehemann. Schlepper organisierten die Reise mit Bus und Flugzeug über Istanbul und Bulgarien nach Ost-Berlin.
in der LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen,
getragen vom LVR, der Stadt Solingen und dem Stadtdienst Integration,
kuratiert von gogosherrmann.de in Kooperation mit migration-audio-archiv.de.
Es beschreibt die Möglichkeit eines Wir, das entsteht,
wenn die Geschichten der Migration hörbar und sichtbar werden –
vielstimmig, widersprüchlich, gemeinsam erzählt.
Die Ausstellung „wirsolingen.de?! – Das neue Wir“ versammelt Erzählungen von Menschen,
die Solingen durch Migration geprägt haben – und bis heute prägen.
In der Tradition der Oral History berichten Zeitzeug*innen in Selbst-Erzählungen,
wie sie in der Stadt angekommen sind, welche Wege sie gegangen sind
und wie Migration ihren Alltag, ihre Arbeit, ihre Familien
und ihre Zukunft beeinflusst hat.
Migration erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch,
sondern als hörbare und greifbare Lebenserfahrung.
Ihre Stimmen eröffnen Zugang zu persönlichen Geschichten der
Arbeitsmigration ab den 1950er Jahren, zu Flucht und Ankunft,
zu Bildung, Arbeit, Diskriminierung, Rassismus
und ebenso zu Momenten von Solidarität, Zugehörigkeit und Erfolg.
Neben individuellen Biografien zeigt die Ausstellung auch Beispiele für
Engagement, Selbstorganisation und gemeinschaftliche Praxis:
Geschichten von Nachbarschaften, Vereinen und Initiativen,
die verdeutlichen, wie Menschen das Zusammenleben gestalten –
widersprüchlich, vielfältig, lebendig.
Dazu gehören ebenso die zahlreichen „Orte der Migration“ im Stadtraum Solingens:
Betriebe, Wohnhäuser, Schulen, Straßen und Plätze,
an denen Migration über Jahrzehnte sichtbar, hörbar und erfahrbar wird.
Diese Orte verbinden persönliche Erinnerungen
mit der kollektiven Geschichte der Stadt.
Die Ausstellung folgt einem akustischen und erzählerischen Zugang:
O-Töne, Interviews, Klangräume und erzählte Biografien
bilden einen vielstimmigen, mosaikhaften Raum,
der Stadtgeschichte neu hör- und nachvollziehbar macht.
Parallel entsteht der digitale Bereich wirsolingen.de,
der zusätzliche Materialien bietet: Stimmen, Orte, Themen,
sowie Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten und O-Ton-Erzählungen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit zwischen:
LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen
Stadt Solingen
Stadtdienst Integration
zahlreichen Netzwerkpartnerinnen, Interviewpartnerinnen, Storyminer*innen
Kuratorisches Team:
Manuel Gogos & Justus Herrmann
Gemeinsam formen sie ein erzählerisches Projekt,
das Migration als integralen Teil der Geschichte und Gegenwart Solingens begreift –
und „das neue Wir“ als offene, vielfältige und lebendige Perspektive auf Stadt
Manche fliehen vor Verfolgung, Kriegen, Diktaturen oder Naturkatastrophen, aus sozialer oder wirtschaftlicher Not, aus einer unglücklichen Ehe oder einem autoritären Elternhaus; wieder andere folgen ihrer großen Liebe, der Arbeit oder anderen Verlockungen und Notwendigkeiten – die Gründe, sein Land zu verlassen, sind so politisch, persönlich wie vielfältig; die Art und Weise und die Erfahrungen in Deutschland anzukommen, sind es auch.
hier: 'mediachairs' als Hör-/Raum im Raum
,Intelligente Hörmöbel’ – mobile Ausstellungsmodule, skulpturale Sitzelemente – mit einfachster, individueller Steuerung und besonderem akustischen Erlebniswert.
Die mediachairs können auch als begleitender Teil größerer Ausstellungen und Veranstaltung sowie als permanente Einrichtung individuell konfektioniert werden.
in der LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen,
getragen vom LVR, der Stadt Solingen und dem Stadtdienst Integration,
kuratiert von gogosherrmann.de in Kooperation mit migration-audio-archiv.de.
Es beschreibt die Möglichkeit eines Wir, das entsteht,
wenn die Geschichten der Migration hörbar und sichtbar werden –
vielstimmig, widersprüchlich, gemeinsam erzählt.
Die Ausstellung „wirsolingen.de?! – Das neue Wir“ versammelt Erzählungen von Menschen,
die Solingen durch Migration geprägt haben – und bis heute prägen.
In der Tradition der Oral History berichten Zeitzeug*innen in Selbst-Erzählungen,
wie sie in der Stadt angekommen sind, welche Wege sie gegangen sind
und wie Migration ihren Alltag, ihre Arbeit, ihre Familien
und ihre Zukunft beeinflusst hat.
Migration erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch,
sondern als hörbare und greifbare Lebenserfahrung.
Ihre Stimmen eröffnen Zugang zu persönlichen Geschichten der
Arbeitsmigration ab den 1950er Jahren, zu Flucht und Ankunft,
zu Bildung, Arbeit, Diskriminierung, Rassismus
und ebenso zu Momenten von Solidarität, Zugehörigkeit und Erfolg.
Neben individuellen Biografien zeigt die Ausstellung auch Beispiele für
Engagement, Selbstorganisation und gemeinschaftliche Praxis:
Geschichten von Nachbarschaften, Vereinen und Initiativen,
die verdeutlichen, wie Menschen das Zusammenleben gestalten –
widersprüchlich, vielfältig, lebendig.
Dazu gehören ebenso die zahlreichen „Orte der Migration“ im Stadtraum Solingens:
Betriebe, Wohnhäuser, Schulen, Straßen und Plätze,
an denen Migration über Jahrzehnte sichtbar, hörbar und erfahrbar wird.
Diese Orte verbinden persönliche Erinnerungen
mit der kollektiven Geschichte der Stadt.
Die Ausstellung folgt einem akustischen und erzählerischen Zugang:
O-Töne, Interviews, Klangräume und erzählte Biografien
bilden einen vielstimmigen, mosaikhaften Raum,
der Stadtgeschichte neu hör- und nachvollziehbar macht.
Parallel entsteht der digitale Bereich wirsolingen.de,
der zusätzliche Materialien bietet: Stimmen, Orte, Themen,
sowie Verlinkungen zu weiterführenden Inhalten und O-Ton-Erzählungen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit zwischen:
LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen
Stadt Solingen
Stadtdienst Integration
zahlreichen Netzwerkpartnerinnen, Interviewpartnerinnen, Storyminer*innen
Kuratorisches Team:
Manuel Gogos & Justus Herrmann
Gemeinsam formen sie ein erzählerisches Projekt,
das Migration als integralen Teil der Geschichte und Gegenwart Solingens begreift –
und „das neue Wir“ als offene, vielfältige und lebendige Perspektive auf Stadt