Man­che ver­las­sen ihr Land aus Armut, andere flie­hen vor Krieg, vor einer Dik­ta­tur, poli­ti­scher Ver­fol­gung oder weil Umwelt­ka­ta­stro­phen ihre Exis­tenz ver­nich­tet haben; sie flie­hen aus einer unglück­li­chen Ehe oder einem auto­ri­tä­ren Eltern­haus; andere wie­derum kom­men aus Aben­teu­er­lust, zum Stu­dium oder aus Liebe:
 Gründe für Migra­tion gibt es unzählige.

Marija Kober

En­de der 50er-Jah­re fol­gte Marija Kober ih­rem Mann nach Deutsch­land. Die­ser hat­te Ju­go­sla­wi­en be­reits ver­las­sen, weil er auf­grund des kom­mu­nis­ti­schen Ti­to-Re­­gimes kei­ne be­ruf­li­che Kar­ri­e­re ma­chen konnte.

Bruno Pol­zoni

An­fang der 60er-Jah­re kam Bruno Pol­zoni nach Deutsch­land, um als Kunst­gie­ßer zu ar­bei­ten. Spä­ter er­öff­ne­te er zu­sam­men mit sei­nem Bru­der das Ris­to­ran­te ‘Al Gu­fo’ (‘Zur Eu­le’) im vor­neh­men Lindenthal.

Hamed R.

Hameds Fa­mi­lie floh we­gen po­li­ti­scher Ver­fol­gung aus dem Iran. Nach schwie­ri­gen ers­ten Jah­ren schaff­te er es, die Schu­le er­folg­reich zu En­de zu brin­gen und Wirt­schaft zu stu­die­ren. Mus­li­mi­sche Män­ner ha­ben es sei­ner Er­fah­rung nach schwer, da sie sich per­ma­nent mit Vor­ur­tei­len aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. „ Ich wer­de in Deutsch­land nach so vie­len Jah­ren im­mer noch be­han­delt wie ein Alien.“

migration-audio-archiv.de / migrationnarratives.org

Das migra­­tion-audio-archiv ist eine ein­zig­ar­tige Samm­lung ‘erzähl­ter Migra­ti­ons­ge­schichte’ in der Tra­di­tion der Oral History. Im wach­sen­den Archiv wer­den die bio­gra­fi­schen Erzäh­lun­gen der Migran­tin­nen und Migran­ten ‘auf­ge­ho­ben’ –  bewahrt und auf­wän­dig prä­sen­tiert zugleich. Es bie­tet somit Ein­blick in die viel­fäl­tige und viel­stim­mige Geschichte der Migra­tion in Deutsch­land von 1955 bis heute.

Sabina XHEMAJLI

Sabina Xhe­ma­jli wur­de in Sie­gen ge­bo­ren. Sie ist Ro­ma aus dem Ko­s­ovo. Nach der Schu­le be­gann sie ei­ne Aus­bil­dung zur Ju­­gend- und Heim­er­zie­he­rin in Köln. Heu­te ar­bei­tet sie bei Rom e.V.

Nada KOKOTOVIC

Nada Koko­to­vić ist Ju­go­sla­win, aber ihr Land gibt es nicht mehr. Als 1992 der Krieg aus­brach, folg­te sie ih­rem Mann nach Deutsch­land. Ob­wohl sie als Tän­ze­rin und Re­gis­seu­rin ein kos­mo­po­li­ti­sches Le­ben ge­führt hat­te, fühl­te sie sich plötz­lich zum ers­ten Mal in ei­nem frem­den Land als Ausländerin.

Con­stanza Paetau

Aus Ko­lum­bi­en kam Con­stanza Paetau auf’s In­ter­nat in die Schweiz – in Hamb­urg woll­te sie nur die Weih­nachts­fe­ri­en ver­brin­gen, doch da­raus wur­de ein län­ge­rer Auf­ent­halt. In die­ser Zeit der Stu­den­ten­be­we­gung lern­te sie ih­ren spä­te­ren Mann ken­nen, den sie 1979 heiratete.

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Das migra­tion-audio-archiv ‚hebt sie auf‘, die erzählte Migrations­geschichte und publi­ziert sie, sorg­sam edi­tiert, als Oral History in schöns­ter Form: zum hören
Aus­zug der Aus­stel­lungs- /Programmpartner
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Koope­ra­tion mit RomAr­chive – ausgezeichnet
RomAr­chive – Digi­ta­les Archiv der Sinti und Roma ist aus­ge­zeich­net mit dem Europa Nos­tra Awards Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion und Europa Nos­tra, das füh­rende euro­päi­sche Kul­tur­er­be­netz­werk geben bekannt: RomAr­chive – Digi­ta­les Archiv der Sinti und Roma ist …
muelheimat.cologne / hei­mat­mi­nis­te­rium mülheim
Audio­guide & Audiow­alks für einen viel­stim­mi­gen Stadt­teil das maa koope­riert mit dem kul­tur­bun­ker köln mül­heim – und kon­zi­piert und pro­du­ziert einen Audio­guide & Audiow­alks für einen gan­zen Stadt­teil – muelheimat.cologne Pro­jekt­kon­text ist das …
Die web­site des maa hat ein remake und eine tech­ni­sche über­ar­bei­tung hin­ter sich – ins­be­son­dere die Respon­si­bi­li­tät und redak­tio­nelle Anpas­sung für mobile und smart­fone-Nut­zung. Die stif­tungs­ge­för­der­ten Über­ar­bei­tung umfasst die inhalt­li­che Updates wie auc…

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