Man­che ver­las­sen ihr Land aus Armut, andere flie­hen vor Krieg, vor einer Dik­ta­tur, poli­ti­scher Ver­fol­gung oder weil Umwelt­ka­ta­stro­phen ihre Exis­tenz ver­nich­tet haben; sie flie­hen aus einer unglück­li­chen Ehe oder einem auto­ri­tä­ren Eltern­haus; andere wie­derum kom­men aus Aben­teu­er­lust, zum Stu­dium oder aus Liebe:
 Gründe für Migra­tion gibt es unzählige.

Ari­fien Musnadi

Ari­fien Mus­nadi kam Mit­te der 50er-Jah­re nach Deutsch­land, um zu stu­die­ren. Sei­nem Land In­do­ne­sien blieb er j­edoch durch sei­ne po­li­ti­sche Ar­beit verbunden.

Milan Slá­dek

Milan Slá­dek wur­de 1938 in ei­nem klei­nen Dorf in der Slo­wa­kei ge­bo­ren. Er stud­ier­te Schau­piel­kunst in Prag und wur­de Pan­to­mi­me. Wäh­rend des Pra­ger Früh­lings 1968 flüch­te­te er über Schwe­den nach Köln, wo er das Pan­to­mi­men­the­ater “Kefka” eröffnete.

Faye Cukier

Kurz vor der Reichs­pro­grom­nacht ver­ließ Faye Cukier Deutsch­land mit ih­ren El­tern gen Bel­gi­en. Nach ei­ni­gen un­ru­hi­gen Jah­ren in Ant­wer­pen emi­grier­te sie 1948 in die USA. Zwan­zig Jah­re spä­ter zog es sie je­doch zu­rück in ih­re Hei­mat­stadt Köln, wo sie sich wie­der so wohl­fühlt wie in ih­rer Kind­heit. Weil ih­re Kin­der in den USA le­ben, pen­delt sie zwi­schen der al­ten und neu­en Heimat.

migration-audio-archiv.de / migrationnarratives.org

Das migra­­tion-audio-archiv ist eine ein­zig­ar­tige Samm­lung ‘erzähl­ter Migra­ti­ons­ge­schichte’ in der Tra­di­tion der Oral History. Im wach­sen­den Archiv wer­den die bio­gra­fi­schen Erzäh­lun­gen der Migran­tin­nen und Migran­ten ‘auf­ge­ho­ben’ –  bewahrt und auf­wän­dig prä­sen­tiert zugleich. Es bie­tet somit Ein­blick in die viel­fäl­tige und viel­stim­mige Geschichte der Migra­tion in Deutsch­land von 1955 bis heute.

Puri SCHIMBOR

Puri Schim­bor kam 1962 aus Sa­la­man­ca nach So­lin­gen. Sie woll­te nur ein Jahr in Deutsch­land ar­bei­ten und ein biss­chen Geld ver­die­nen. Sie lern­te je­doch ih­ren spä­te­ren Ehe­mann – ei­nen Deut­schen – ken­nen. Und sie blieb. Mitt­ler­wei­le ist sie En­de 60 und pen­delt zwi­schen Sa­la­man­ca und Solingen.

Angela Cimino

Angela Cimino kam in den 60er-Jah­­ren mit ih­rem Mann von Si­zi­li­en nach Köln. Sie woll­ten ein paar Jah­re blei­ben, Geld ver­die­nen und dann wie­der nach Ita­li­en zu­rück­keh­ren. Doch es kam an­ders: Ih­re bei­den Töch­ter ka­men in Deutsch­land zur Welt, sie leb­ten sich ein und nach 40 Jah­ren ist Köln nun ih­re zwei­te Hei­mat geworden.

Milica Rein­hart

Ge­bo­ren in ei­nem Dorf in Kro­a­ti­en, kam Milica Rein­hart als Zehn­jäh­ri­ge mit ih­ren El­tern aus Kro­a­ti­en nach Deutschland.

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(web­APP Ver­sion des migra­tion-audio-archiv
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das migra­tion-audio-archiv

Das migra­tion-audio-archiv ‚hebt sie auf‘, die erzählte Migrations­geschichte und publi­ziert sie, sorg­sam edi­tiert, als Oral History in schöns­ter Form: zum hören
Aus­zug der Aus­stel­lungs- /Programmpartner
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Koope­ra­tion mit RomAr­chive – ausgezeichnet
RomAr­chive – Digi­ta­les Archiv der Sinti und Roma ist aus­ge­zeich­net mit dem Europa Nos­tra Awards Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion und Europa Nos­tra, das füh­rende euro­päi­sche Kul­tur­er­be­netz­werk geben bekannt: RomAr­chive – Digi­ta­les Archiv der Sinti und Roma ist …
muelheimat.cologne / hei­mat­mi­nis­te­rium mülheim
Audio­guide & Audiow­alks für einen viel­stim­mi­gen Stadt­teil das maa koope­riert mit dem kul­tur­bun­ker köln mül­heim – und kon­zi­piert und pro­du­ziert einen Audio­guide & Audiow­alks für einen gan­zen Stadt­teil – muelheimat.cologne Pro­jekt­kon­text ist das …
Die web­site des maa hat ein remake und eine tech­ni­sche über­ar­bei­tung hin­ter sich – ins­be­son­dere die Respon­si­bi­li­tät und redak­tio­nelle Anpas­sung für mobile und smart­fone-Nut­zung. Die stif­tungs­ge­för­der­ten Über­ar­bei­tung umfasst die inhalt­li­che Updates wie auc…

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