über das maa

Das Archiv umfasst rund 150 erzählte Lebensgeschichten von Frauen, Männern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Generationen. Es fragt nach Wegen nach Deutschland, nach Empfang, Arbeit, Familie, Flucht, Erinnerung und persönlicher Erfahrung.
Mikrofon, Hände und Notizen in einer Gesprächssituation
Das besondere Format ist Audio: Wir lassen die Erzählenden selbst sprechen. Nicht Fragen, Moderation oder Kommentar stehen im Vordergrund, sondern Stimme, Akzent, Rhythmus, Pause und Erinnerung. So wird Migrationsgeschichte nicht nur erzählt, sondern hörbar.
Facetten der Migration
Migration hat viele Facetten: Arbeitsmigration, Flucht, Exil, Studium, Familiennachzug, politische Verfolgung, wirtschaftliche Not und persönliche Entscheidungen. Das maa zeigt diese Beweggründe als offene, vielstimmige Geschichte statt als feste Kategorie.
Das Ziel des maa ist, Migrationsgeschichte hörbar zu machen. Menschen, über die viel gesprochen wird, kommen selbst zu Wort. Ihre Erzählungen eröffnen Perspektiven auf Herkunft, Ankunft, Alltag, Erinnerung und die öffentliche Kommunikation über Migration.
migration-audio-archiv.de und migrationnarratives.org machen erzählte Migrationsgeschichte öffentlich zugänglich. Im Zentrum stehen biografische Stimmen von Migrantinnen und Migranten, die bewahrt, sorgfältig editiert und in unterschiedlichen Formaten präsentiert werden.
Nächtlicher Stadtraum mit Lichtern und Verkehrswegen
Nordrhein-Westfalen ist Standort und Resonanzraum des maa. Viele Erzählende leben hier; Ruhrgebiet, Rhein-Schiene, Einwanderungsgeschichte, WDR-Kontext und Projektförderung prägen die Sammlung und die öffentliche Wirkung des Archivs.
(Gründe für) Migration
Warum Menschen migrieren, ist nie nur eine Geschichte. Arbeit, Flucht, Liebe, Studium, Verfolgung, Armut, Familie oder Neugier können Gründe sein. Das maa zeigt diese Vielfalt ohne einfache Ordnung und lässt die Erfahrungen der Erzählenden im Vordergrund.
Das migration-audio-archiv ist aus vielen Arbeitsphasen, Förderungen und Kooperationen entstanden. Hier werden Initiator*innen, Redaktion, Mitarbeit, Partner und Unterstützer sichtbar: die konkrete Projektgeschichte hinter den erzählten Lebensgeschichten.
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