IRÈNE CÉCILE MANDEAU

Am­nes­ty-In­ter­na­tio­nal-Mit­ar­bei­te­rin, Bonn

"Deutsch­land war de­fi­ni­tiv Feind­land, als ich kam - oh­ne Fra­ge."
Kurzinfo
Aus Lie­be folg­te Irène Cécile Mandeau 1955 ih­rem Mann nach Deutsch­land – für sie als 1929 in Brüs­sel ge­bo­re­ne Jü­din war es das Land des Fein­des.

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Abstract / Zusammenfassung
1940 wur­de Bel­gi­en von den Deut­schen über­fal­len. ‚Als Ju­den wa­ren wir ab­ge­stem­pelt, wir wur­den ver­folgt und muss­ten uns in ver­schie­de­nen Woh­nun­gen ver­ste­cken‘, er­in­nert sich Irène Cécile Mandeau. Die letz­ten drei Kriegs­mo­na­te ver­brach­te sie zu­sam­men mit ih­ren El­tern und zwei Brü­dern in ei­ner klei­nen Dach­woh­nung in Brüs­sel. Mit die­sen Kind­heits­er­fah­run­gen war es für sie nicht ein­fach, als jun­ge Frau nach Deutsch­land zu kom­men. 1955 – nur zehn Jah­re nach Kriegs­en­de – folg­te sie ih­rem Mann nach Stutt­gart, da die­ser am dor­ti­gen Kam­mer­or­ches­ter ei­ne An­stel­lung als Kon­zert­mei­ster er­hielt. Noch schwe­rer wur­de es, als sie ein Kind er­war­te­te. Fa­mi­lie und Freun­de konn­ten nicht ver­steh­en, dass sie im Land der Tä­ter ein Kind zur Welt brin­gen woll­te. Irène Cécile Mandeau aber blieb in Deutsch­land. ‚Es war die rich­ti­ge Ent­schei­dung‘, wie sie rück­bli­ckend sagt. So konn­te sie in den 50-Jah­ren auch die ‚an­de­ren‘ Deut­schen ken­nen­ler­nen: mit ih­ren Freun­den, ih­ren deut­schen Ver­wand­ten und den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bei Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal, wo sie seit An­fang der 70er-Jah­re ar­bei­tet.

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