TAYMAZ TAGHIPOUR

Stu­den­tin/Psy­cho­lo­gin aus Mainz

Ich be­nei­de je­den, der ei­ne Hei­mat hat.'

Kurzinfo
Taymaz Taghipour ist in Te­he­ran/Iran ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen. Als sie fünf Jah­re alt war, kam sie mit ih­rer Mut­ter aus dem Iran nach Deutsch­land. Sie folg­ten ih­rem Va­ter, der be­reits hier war und po­li­ti­sches Asyl be­an­tragt hat­te.
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Tay­maz Tag­hip­our
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Abstract / Zusammenfassung
Taymaz Taghipour kam mit fünf Jah­ren mit ih­rer Mut­ter aus dem Iran nach Deutsch­land. Ihr Va­ter war be­reits hier. Im Iran war er für sei­ne po­li­ti­schen Ak­ti­vi­tä­ten zwei Jah­re im Ge­fäng­nis ge­we­sen. Wa­rum ge­nau, weiß Taymaz bis heu­te nicht. Bis zu ih­rer Aus­rei­se leb­te sie ge­mein­sam mit ih­ren Groß­el­tern und ih­ren Cou­sins und Cou­si­nen. Von ih­rer Kind­heit sagt sie, dass sie pa­ra­die­sisch ge­we­sen sei. In Deutsch­land war al­les ganz an­ders. Die Fa­mi­lie leb­te auf engs­tem Raum in ei­nem Stu­den­ten­wohn­heim; die Mut­ter war durch ihr Me­di­zin­stu­di­um völ­lig über­las­tet. Schließ­lich trenn­ten sich ih­re El­tern. Taymaz zog zu ih­rem Va­ter, der Kon­takt zur Mut­ter brach je­doch nicht ab. Sie war ei­ne sehr gu­te Schü­le­rin und er­hielt mit 16 Jah­ren ein be­gehr­tes Sti­pen­di­um für die USA. Nach dem Abi­tur be­gann sie ein Psy­cho­lo­gie­stu­di­um, das sie ge­ra­de ab­ge­schlos­sen hat. Ih­re Zu­kunft wünscht sie sich so un­spek­ta­ku­lär wie mög­lich. Sie möch­te sess­haft wer­den und ei­ne Fa­mi­lie grün­den.

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