Sri Tunruang

Sri Tunruang folg­te An­fang der 70er-Jah­re ih­rem Mann, der hier sei­ne Dok­tor­ar­beit schrei­ben woll­te, aus In­do­ne­si­en nach Deutsch­land.

Gregori Neufeld

Gregori Neufeld kam 1988 mit sei­nen El­tern aus dem Kau­ka­sus nach Deutsch­land. Lan­ge hat­te sei­ne Fa­mi­lie um die Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung ge­kämpft. Er und sei­ne Brü­der wa­ren da­für so­gar ins Ge­fäng­nis ge­gan­gen. In Deutsch­land ar­bei­tet Gregori Neufeld mit russ­land­deut­schen Ju­gend­li­chen.

Rigo TEKA-NTU

Rigo Teka-Ntu kam mit 18 Jahren als politischer Flüchtling aus Angola nach Deutschland. Die ersten sieben Jahre lebte er in Flüchtlingsheimen und wartete auf sein Bleiberecht.

Marija Kober

En­de der 50er-Jah­re fol­gte Marija Kober ih­rem Mann nach Deutsch­land. Die­ser hat­te Ju­go­sla­wi­en be­reits ver­las­sen, weil er auf­grund des kom­mu­nis­ti­schen Ti­to-Re­gimes kei­ne be­ruf­li­che Kar­ri­e­re ma­chen konn­te.

Mohamed Hashem

Als Kom­mu­nist wur­de Mohamed Hashem im Irak nach dem na­ti­o­na­lis­ti­schen Putsch 1963 ver­folgt und in­haf­tiert. Nach sei­ner Ent­las­sung floh er in die DDR. Doch auch vom Land des re­al ex­is­tie­ren­den So­zi­a­lis­mus war er ent­täuscht und zog wei­ter in den Wes­ten.

Derya Jalal

Derya Jalal ist im Irak ge­bo­ren und dort auf­ge­wach­sen. Als ihr Va­ter je­doch ei­nen Film über das Le­ben von Je­sus mach­te, wur­de die Fa­mi­lie von ra­di­ka­len Mus­li­men po­li­tisch ver­folgt und be­droht. Sie muss­ten das Land ver­las­sen. Mit ei­nem Lkw-Trans­port ka­men sie nach Deutsch­land und be­an­trag­ten hier Asyl.

Ghanim Khan

Ghanim Khan ging von Ka­ra­t­schi/Pa­kis­tan En­de der 50er-Jah­re zu­nächst nach Eng­land, um sein Stu­di­um dort fort­zu­set­zen. Nach­dem er in Lon­don von Ras­sis­ten an­ge­grif­fen wur­de, ver­ließ er das Land und ent­schied sich für Deutsch­land.

Sinthuja Arulsingams

Das Le­ben von Sinthuja und ih­ren El­tern ist auch in Deutsch­land stark von den Tra­di­tio­nen ih­res Heimat­lan­des Sri Lan­ka be­stimmt: Seit Sinthuja 18 Jah­re alt ist, su­chen ih­re El­tern ei­nen ta­mi­li­schen Ehe­mann für sie. Sinthuja wehrt sich gevgen die ar­ran­gier­te Ehe. Von ih­rem deut­schen Freund wis­sen die El­tern nichts.

Lale Arslanbenzer

Lale Arslanbenzer kam 1981 aus der Tür­kei nach Deutsch­land. Ihr Va­ter, der be­reits in den 60er-Jah­ren ge­kom­men war, hat­te sie zum Stu­di­um hier­her ge­holt. Doch erst nach ei­ner vier­jäh­ri­gen Aus­bil­dung zur Er­zie­he­rin be­gann sie das lang er­sehn­te Stu­di­um der So­zi­al­wis­sen­schaf­ten. Heu­te ar­bei­tet sie in ei­nem Ver­ein zur För­de­rung der Stadt­teil­er­neu­e­rung in Dins­la­ken.

Wiewie LIEM-MAKONNEN

Wiewie Liem Makonnen ist ei­ne chi­ne­sisch­stäm­mi­ge In­do­ne­si­e­rin, die über Hol­land und Bel­gi­en nach Deutsch­land kam. Sie stu­dier­te in Genf, Pa­ris und Hei­del­berg und grün­de­te mit ih­rem äthi­opi­schen Mann in Köln ei­ne Fa­mi­lie.

Noemi Raz

Bis heu­te kann Noemi Raz ih­ren - längst to­ten - El­tern nicht ver­zei­hen, dass sie sie mit 14 Jah­ren aus ih­rem Le­ben in Tel Aviv he­raus­ge­ris­sen ha­ben. Ob­wohl sie fest vor­hat­te, so­fort nach dem Abi­tur nach Is­ra­el zu­rück­zu­keh­ren, lebt sie im­mer noch in Deutsch­land. Zu­nächst blieb sie der Lie­be we­gen hier, dann, weil sie ein Kind hat­te, spä­ter we­gen der Ar­beit.

Olga Schneider

Noch als Kind lernt Olga Schneider wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges in der So­w­jet­uni­on ih­re gro­ße Lie­be Theodor Herzen ken­nen. Doch ih­re We­ge tren­nen sich. Erst nach 40 Jah­ren kommt es zu ei­nem Wie­der­se­hen in Deutsch­land.

Milica Reinhart

Ge­bo­ren in ei­nem Dorf in Kro­a­ti­en, kam Milica Reinhart als Zehn­jäh­ri­ge mit ih­ren El­tern aus Kro­a­ti­en nach Deutsch­land.

Hakam Abdel-Hadi

Hakam Abdel-Hadi kam 1958 aus Pa­läs­ti­na nach Deutsch­land. Er woll­te Geld ver­die­nen, stu­die­ren und sei­ne Frei­heit ge­nie­ßen. Er en­ga­gier­te sich po­li­tisch für Pa­läs­ti­na, ent­schloss sich je­doch für ein Le­ben in Deutsch­land.

Jamila

Als der Krieg in Tsche­tsche­ni­en 1994 aus­brach, war Jamila sie­ben Jah­re alt. Ih­re Fa­mi­lie flüch­te­te 1999 nach Deutsch­land, da sie um ihr Le­ben fürch­te­te.

Behshid Najafi

Behshid Najafi kam 1986 über die Tür­kei und die DDR nach Deutsch­land. Auf­grund ih­rer po­li­ti­schen Ak­ti­vi­tät war ihr Le­ben im Iran in Ge­fahr. Auch in Deutsch­land en­ga­gier­te sie sich po­li­tisch; doch durch ih­re Ar­beits­stel­le bei agisra Köln e.V. ver­la­ger­te sich der Schwer­punkt ih­rer Ar­beit auf die Un­ter­stüt­zung von Mi­gran­tin­nen in Deutsch­land.

Resa Masud Lalee

Resa Masud Lalee kam 1973 mit neun Jahren mit seiner Mutter und drei Schwestern von Afghanistan nach Deutschland. Sein Vater, der in Köln seit 1968 eine Ausbildung zum Facharzt machte, hatte sie aus Sorge nach den ersten Unruhen in Afghanistan zu sich geholt.

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