Catalin Gagiu

Catalin Gagiu war acht Jah­re alt, als er 1990 nach der blu­ti­gen Re­vo­lu­ti­on in Ru­mä­ni­en mit sei­nen El­tern nach Deutsch­land kam. Ei­gent­lich soll­te es nur ein Be­such bei sei­ner Tan­te in Kaarst sein. Doch sei­ne El­tern be­schlos­sen zu blei­ben.

Maria aus Spa­ni­en

Maria kam zum Stu­die­ren aus Ma­drid nach Düs­sel­dorf. Durch ih­ren deut­schen Freund be­kam sie schnell Kon­takt zu an­de­ren Deut­schen. Als sie sich plötz­lich zu Frau­en hin­ge­zo­gen fühl­te, ver­such­te sie zu­nächst, ih­re Ge­füh­le zu ig­no­rie­ren. Heu­te lebt sie mit ih­rer Part­ne­rin, eben­falls ei­ner Spa­ni­e­rin, in ei­ner ein­ge­tra­gen­en Le­bens­ge­mein­schaft. Da­bei fand sie Hei­ra­ten frü­her spie­ßig.

Francesco D’Avino

Francesco d'Avino kommt 1958 von Ita­li­en nach Deutsch­land. In Duis­burg fin­det er Ar­beit und lässt sich dort nie­der. Dann holt er sei­ne Fa­mi­lie nach.

Gregori Neufeld

Gregori Neufeld kam 1988 mit sei­nen El­tern aus dem Kau­ka­sus nach Deutsch­land. Lan­ge hat­te sei­ne Fa­mi­lie um die Aus­rei­se­ge­neh­mi­gung ge­kämpft. Er und sei­ne Brü­der wa­ren da­für so­gar ins Ge­fäng­nis ge­gan­gen. In Deutsch­land ar­bei­tet Gregori Neufeld mit russ­land­deut­schen Ju­gend­li­chen.

Svetlana Dadashewa

Svetlana Dadashewa kam vor zehn Jah­ren als jü­di­scher Kon­tin­gent­flücht­ling mit ih­rem Sohn von Mos­kau nach Köln. Nach ei­ner Le­bens­kri­se woll­te sie ein neu­es Le­ben in Deutsch­land be­gin­nen.

Constanza Paetau

Aus Ko­lum­bi­en kam Constanza Paetau auf’s In­ter­nat in die Schweiz - in Hamb­urg woll­te sie nur die Weih­nachts­fe­ri­en ver­brin­gen, doch da­raus wur­de ein län­ge­rer Auf­ent­halt. In die­ser Zeit der Stu­den­ten­be­we­gung lern­te sie ih­ren spä­te­ren Mann ken­nen, den sie 1979 hei­ra­te­te.

Rosa MASA-BOETTCHER

Rosa Masa-Böttcher kam durch ih­ren deut­schen Freund zum ers­ten Mal nach Deutsch­land. Mit An­fang 20 hat­te sie aber noch viel zu we­nig von der Welt ge­se­hen, als dass es sie lan­ge im Rhein­land hät­te hal­ten kön­nen. Nach ei­ner Welt­rei­se woll­te sie ei­gent­lich wie­der nach Spa­ni­en zu­rück­keh­ren, doch dies­mal war es ihr heu­ti­ger Ehe­mann, der sie in Köln hielt. Heu­te lei­tet sie ih­re ei­ge­ne Spra­chen­schu­le. Sie liebt die Ar­beit und den Kon­takt mit Men­schen, aber für die Zu­kunft schmie­det sie be­reits wie­der Rei­se­plä­ne.

Noemi Raz

Bis heu­te kann Noemi Raz ih­ren - längst to­ten - El­tern nicht ver­zei­hen, dass sie sie mit 14 Jah­ren aus ih­rem Le­ben in Tel Aviv he­raus­ge­ris­sen ha­ben. Ob­wohl sie fest vor­hat­te, so­fort nach dem Abi­tur nach Is­ra­el zu­rück­zu­keh­ren, lebt sie im­mer noch in Deutsch­land. Zu­nächst blieb sie der Lie­be we­gen hier, dann, weil sie ein Kind hat­te, spä­ter we­gen der Ar­beit.

Hianick Kamba

Als Neun­jäh­ri­ger kam Hianick Kamba aus dem Kon­go nach Deutsch­land zu sei­nen El­tern, die hier po­li­ti­sches Asyl be­an­tragt hat­ten.

Ricardo ESTEVES-CORREIA

Ricardo Esteves Correia kam nach Deutsch­land als er An­fang 20 war. Er hat­te in Por­tu­gal be­reits stu­diert. Doch dann wur­de es ihm dort zu eng, er woll­te et­was Neu­es ken­nen­ler­nen. Am An­fang fiel es ihm nicht leicht. Er hat­te kei­ne Freun­de. Doch mit der Zeit hat er sich ein­ge­lebt.

Ali Can

Ali Can kam 1966 als Gast­ar­bei­ter nach Deutsch­land. Er kehr­te nicht wie ge­plant nach ein paar Jah­ren wie­der in die Tür­kei zu­rück, son­dern ar­bei­te­te in un­ter­schied­li­chen Jobs, bis er kurz vor der Ren­te ar­beits­los wur­de. Seit Sep­tem­ber 2006 lebt Ali Can nun wie­der in sei­nem Hei­mat­dorf in der Ägä­is, da er von Hartz IV in Düs­sel­dorf nicht le­ben konn­te.

Henry Gruen

Heinz Grünebaum er­leb­te als jü­di­sches Kind im Deutsch­land des Na­ti­o­nal­so­zi­a­lis­mus die 'Ex­plo­si­on der nack­ten Ge­walt'. Als er 15 Jah­re alt war, schick­ten ihn sei­ne El­tern in ei­nem Kin­der­trans­port nach Eng­land. Er sah sie und sei­ne Schwes­ter nie wie­der.

Puri SCHIMBOR

Puri Schimbor kam 1962 aus Sa­la­man­ca nach So­lin­gen. Sie woll­te nur ein Jahr in Deutsch­land ar­bei­ten und ein biss­chen Geld ver­die­nen. Sie lern­te je­doch ih­ren spä­te­ren Ehe­mann - ei­nen Deut­schen - ken­nen. Und sie blieb. Mitt­ler­wei­le ist sie En­de 60 und pen­delt zwi­schen Sa­la­man­ca und So­lin­gen.

Adalet Sal

Als Sie­ben­jäh­ri­ge kommt Adalet Sal 1977 aus ei­nem klei­nen tür­ki­schen Dorf mit ih­rer Mut­ter und ih­ren Ge­schwis­tern nach Köln-Nippes. Ihr Va­ter ar­bei­tet schon seit Jah­ren bei Ford.

Marija Kober

En­de der 50er-Jah­re fol­gte Marija Kober ih­rem Mann nach Deutsch­land. Die­ser hat­te Ju­go­sla­wi­en be­reits ver­las­sen, weil er auf­grund des kom­mu­nis­ti­schen Ti­to-Re­gimes kei­ne be­ruf­li­che Kar­ri­e­re ma­chen konn­te.

Kemal Şahin

Nach dem Abi­tur in der Tür­kei kommt Kemal Şahin 1974 mit ei­nem Aus­lands­sti­pen­di­um nach Aa­chen. Um der dro­hen­den Ab­schie­bung nach dem Stu­di­um zu ent­kom­men, er­öf­fnet er 1982 ei­nen Ex­port-Im­port-La­den.

Nach oben document.addEventListener('DOMContentLoaded', function () { const wrapper = document.querySelector('.maa-erzaehler-mega .maa-speaker-scroll'); if (!wrapper) return; const avatars = Array.from(wrapper.querySelectorAll('.maa-speaker-avatar')); if (!avatars.length) return; const MAX_DIST = 140; const BASE = 1.0; const EXTRA = 0.35; function update(mouseX) { avatars.forEach(av => { const r = av.getBoundingClientRect(); const cx = r.left + r.width / 2; const d = Math.abs(mouseX - cx); const t = Math.max(0, 1 - d / MAX_DIST); const influence = t * t; const scale = BASE + EXTRA * influence; av.style.transform = `scale(${scale.toFixed(3)})`; }); } function reset() { avatars.forEach(av => { av.style.transform = `scale(${BASE})`; }); } wrapper.addEventListener('mousemove', e => update(e.clientX)); wrapper.addEventListener('mouseleave', reset); reset(); });