climatenarratives – Erzählungen von Klimaflucht und -engagement

ClimateNarratives

Erzählungen von Klimaflucht und Klima-Engagement

ClimateNarratives ist ein weiteres Hauptprojekt des migration-audio-archiv (maa). Es erweitert die Sammlung um eine aktuelle und dringliche Perspektive: die Verbindung von Klimawandel und Migration.

Im Mittelpunkt stehen persönliche Erzählungen. Sie machen hörbar, wie ökologische Veränderungen Lebenswirklichkeiten verschieben: durch schleichende Landverschlechterung, Wasserknappheit, veränderte Anbauzonen und akute Klimakatastrophen.


Klimakrise, Alltag und Bewegung

ClimateNarratives fragt danach, wie Klimarealitäten in Biografien, Familiengeschichten und lokalen Zusammenhängen erfahrbar werden. Die Klimakrise erscheint dabei nicht als abstraktes Zukunftsszenario, sondern als gegenwärtige Erfahrung: als zusätzlicher Motor, Verstärker und Hintergrund von Bewegungen weltweit.

Migration wird hier nicht auf Flucht reduziert. Erzählt wird auch von Anpassung, Schutz, Fürsorge, Engagement und neuen Formen des Zusammenlebens. So werden soziale, politische, ökonomische und kulturelle Kontexte sichtbar, in denen Menschen handeln und Entscheidungen treffen.


Stimmen, Engagement und Fürsorge

Neben Erfahrungen von Verlust, Bedrohung und Verwundbarkeit erzählen Menschen von lokalen Initiativen, kollektiver Selbstorganisation und gemeinsamer Verantwortung: wie sie bewahren, schützen, sich vernetzen, Wissen weitergeben und neue Wege finden.

Diese Stimmen erweitern die erzählte Migrationsgeschichte des maa um eine Perspektive auf Klima, Gegenwart und Handlungsspielräume. Sie zeigen, dass Klimawandel und Migration nicht getrennt voneinander verstanden werden können.


Eine aktuelle Erweiterung des maa

Seit 2000 sammelt und veröffentlicht das migration-audio-archiv biografische Erzählungen zu Migration, Erinnerung und gesellschaftlicher Gegenwart. ClimateNarratives führt diese Arbeit weiter: als hörbare, nachvollziehbare und differenzierte Ergänzung zur bestehenden Sammlung.

Das Projekt weitet den Blick auf Klimarealitäten, Resilienz und Zukunftsfragen: auf das, was Menschen verletzlich macht, und auf das, was sie handlungsfähig werden lässt.


Migration im 21. Jahrhundert

ClimateNarratives versteht Migration im 21. Jahrhundert als Teil einer vielschichtigen Gegenwart. Klimatische Veränderungen, globale Ungleichheiten, politische Entscheidungen und lokale Lebensrealitäten greifen ineinander.

Die Erzählungen machen diese Zusammenhänge hörbar: nicht als Statistik, sondern als Erfahrung, Erinnerung, Sorge, Widerstand und Möglichkeit.

climatenarratives – Erzählungen von Klimaflucht und -engagement

ClimateNarratives

Erzählungen von Klimaflucht und Klima-Engagement

ClimateNarratives ist ein weiteres Hauptprojekt des migration-audio-archiv (maa). Es erweitert die Sammlung um eine aktuelle und dringliche Perspektive: die Verbindung von Klimawandel und Migration.

Im Mittelpunkt stehen persönliche Erzählungen. Sie machen hörbar, wie ökologische Veränderungen Lebenswirklichkeiten verschieben: durch schleichende Landverschlechterung, Wasserknappheit, veränderte Anbauzonen und akute Klimakatastrophen.


Klimakrise, Alltag und Bewegung

ClimateNarratives fragt danach, wie Klimarealitäten in Biografien, Familiengeschichten und lokalen Zusammenhängen erfahrbar werden. Die Klimakrise erscheint dabei nicht als abstraktes Zukunftsszenario, sondern als gegenwärtige Erfahrung: als zusätzlicher Motor, Verstärker und Hintergrund von Bewegungen weltweit.

Migration wird hier nicht auf Flucht reduziert. Erzählt wird auch von Anpassung, Schutz, Fürsorge, Engagement und neuen Formen des Zusammenlebens. So werden soziale, politische, ökonomische und kulturelle Kontexte sichtbar, in denen Menschen handeln und Entscheidungen treffen.


Stimmen, Engagement und Fürsorge

Neben Erfahrungen von Verlust, Bedrohung und Verwundbarkeit erzählen Menschen von lokalen Initiativen, kollektiver Selbstorganisation und gemeinsamer Verantwortung: wie sie bewahren, schützen, sich vernetzen, Wissen weitergeben und neue Wege finden.

Diese Stimmen erweitern die erzählte Migrationsgeschichte des maa um eine Perspektive auf Klima, Gegenwart und Handlungsspielräume. Sie zeigen, dass Klimawandel und Migration nicht getrennt voneinander verstanden werden können.


Eine aktuelle Erweiterung des maa

Seit 2000 sammelt und veröffentlicht das migration-audio-archiv biografische Erzählungen zu Migration, Erinnerung und gesellschaftlicher Gegenwart. ClimateNarratives führt diese Arbeit weiter: als hörbare, nachvollziehbare und differenzierte Ergänzung zur bestehenden Sammlung.

Das Projekt weitet den Blick auf Klimarealitäten, Resilienz und Zukunftsfragen: auf das, was Menschen verletzlich macht, und auf das, was sie handlungsfähig werden lässt.


Migration im 21. Jahrhundert

ClimateNarratives versteht Migration im 21. Jahrhundert als Teil einer vielschichtigen Gegenwart. Klimatische Veränderungen, globale Ungleichheiten, politische Entscheidungen und lokale Lebensrealitäten greifen ineinander.

Die Erzählungen machen diese Zusammenhänge hörbar: nicht als Statistik, sondern als Erfahrung, Erinnerung, Sorge, Widerstand und Möglichkeit.

Das migration-audio-archiv ist eine Sammlung von hörbaren Migrations-geschichten – und erzählter Migrationsgeschichte. In dem wachsenden Audioarchiv werden Migrationsgeschichten, die Geschichten der Migranten, für die Öffentlichkeit ‚aufgehoben' und erfahrbar.

Netz-Präsenz

 

Der Kern des migration-audio-archiv ist der interaktive Bereich der ‚erzählten Migrationsgeschichte/n‘ – O-Ton/Originaltonerzählungen als sorgsam editiertes Audio – umfangreich redaktionell betextet und kapitelweise begleitet mit…

Ausstellungen / Präsentationen

 

hier: mediachairs als Ausstellungserlebnis; Hör-/Raum im Raum ,Intelligente Hörmöbel’ – mobile Ausstellungsmodule, skulpturale Sitzelemente – mit einfachster, individueller Steuerung und besonderem akustischen Erlebniswert.
 Für den…

(Gründe für) Migration

 

Manche fliehen vor Verfolgung, Kriegen, Diktaturen oder Naturkatastrophen, aus sozialer oder wirtschaftlicher Not, aus einer unglücklichen Ehe oder einem autoritären Elternhaus; wieder andere folgen ihrer…

migration-audio-archiv.de / migrationnarratives.org

 

Das migration-audio-archiv ist eine einzigartige Sammlung ‚erzählter Migrationsgeschichte‘ in der Tradition der Oral History. Im wachsenden Archiv werden die biografischen Erzählungen der Migrantinnen und Migranten…

Hörfunk/Radioformate

 

Das migration-audio-archiv ‚hebt sie auf‘, die erzählte Migrationsgeschichte und publiziert sie, sorgsam editiert, im – neben dem Internet – denkbar schönsten Medium: dem Hörfunk. Migrantinnen…

Das besondere Format Audio

 

Die Erzählungen – Lebensläufe und Biografien – sind durchgehend selbsterzählt. Hörbar sind einzig die Stimmen und die Geschichten der Erzählenden. Es entfallen die, im Radio…


Die Gastarbeitergeneration erzählt

WDR3/Mosaik Reihe und Miniserie anlässlich 60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei

Gandi Mukli

Gandi Mukli wur­de als Sohn ei­nes Sy­rers und ei­ner Tür­kin 1965 in Mün­chen ge­bo­ren. Nach ei­ner schwie­ri­gen Kind­heit und Schul­zeit fin­det er Zu­gang zur Kunst. Heu­te ar­bei­tet er als The­ater- und Film­schau­spie­ler.

Ali Can

Ali Can kam 1966 als Gast­ar­bei­ter nach Deutsch­land. Er kehr­te nicht wie ge­plant nach ein paar Jah­ren wie­der in die Tür­kei zu­rück, son­dern ar­bei­te­te in un­ter­schied­li­chen Jobs, bis er kurz vor der Ren­te ar­beits­los wur­de. Seit Sep­tem­ber 2006 lebt Ali Can nun wie­der in sei­nem Hei­mat­dorf in der Ägä­is, da er von Hartz IV in Düs­sel­dorf nicht le­ben konn­te.

Lale Arslanbenzer

Lale Arslanbenzer kam 1981 aus der Tür­kei nach Deutsch­land. Ihr Va­ter, der be­reits in den 60er-Jah­ren ge­kom­men war, hat­te sie zum Stu­di­um hier­her ge­holt. Doch erst nach ei­ner vier­jäh­ri­gen Aus­bil­dung zur Er­zie­he­rin be­gann sie das lang er­sehn­te Stu­di­um der So­zi­al­wis­sen­schaf­ten. Heu­te ar­bei­tet sie in ei­nem Ver­ein zur För­de­rung der Stadt­teil­er­neu­e­rung in Dins­la­ken.

über

das migration-audio-archiv

Das migration-audio-archiv ‚hebt sie auf‘, die erzählte Migrations­geschichte und publiziert sie, sorgsam editiert, als Oral History in schönster Form: zum hören
Auszug der Ausstellungs- /Programmpartner


















Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen


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