Danae Coulmas lernt die Deutschen als grausame Besatzer in Griechenland im Zweiten Weltkrieg kennen. Dennoch geht sie in den 50er-Jahren nach Deutschland, um zu studieren.
Sie strukturieren die erzählten Migrationsgeschichten zum Erzählraum.
Die webAPP macht Inhalt hörbar, lesbar und kapitelweise navigierbar – über durchblätterbare Kapitelkarten und Originalfotowelten, dezent im Hintergrund.
Danae Coulmas lernt die Deutschen als grausame Besatzer in Griechenland im Zweiten Weltkrieg kennen. Dennoch geht sie in den 50er-Jahren nach Deutschland, um zu studieren.
Ricardo Esteves Correia kam nach Deutschland als er Anfang 20 war. Er hatte in Portugal bereits studiert. Doch dann wurde es ihm dort zu eng, er wollte etwas Neues kennenlernen. Am Anfang fiel es ihm nicht leicht. Er hatte keine Freunde. Doch mit der Zeit hat er sich eingelebt.
Hakam Abdel-Hadi kam 1958 aus Palästina nach Deutschland. Er wollte Geld verdienen, studieren und seine Freiheit genießen. Er engagierte sich politisch für Palästina, entschloss sich jedoch für ein Leben in Deutschland.
Sie strukturieren die erzählten Migrationsgeschichten zum Erzählraum.
Die webAPP macht Inhalt hörbar, lesbar und kapitelweise navigierbar – über durchblätterbare Kapitelkarten und Originalfotowelten, dezent im Hintergrund.
Danae Coulmas lernt die Deutschen als grausame Besatzer in Griechenland im Zweiten Weltkrieg kennen. Dennoch geht sie in den 50er-Jahren nach Deutschland, um zu studieren.
Ricardo Esteves Correia kam nach Deutschland als er Anfang 20 war. Er hatte in Portugal bereits studiert. Doch dann wurde es ihm dort zu eng, er wollte etwas Neues kennenlernen. Am Anfang fiel es ihm nicht leicht. Er hatte keine Freunde. Doch mit der Zeit hat er sich eingelebt.
Hakam Abdel-Hadi kam 1958 aus Palästina nach Deutschland. Er wollte Geld verdienen, studieren und seine Freiheit genießen. Er engagierte sich politisch für Palästina, entschloss sich jedoch für ein Leben in Deutschland.
Das migration-audio-archiv.de hat gemeinsam mit dem Institut für Lehrer*innenbildung der Universität Köln und dem Braunschweiger Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung Unterrichtsmaterial entwickelt. Anlass dafür waren nicht zuletzt die Nachfragen und Anregungen aus Schulen und von Bildungsakteur*innen – die Migrationsgeschichte in ihren Schulklassen, Studienseminaren, Sprachkursen und Weiterbildungen zu behandeln. Weil die Themen der ‚erzählten migrationsgeschichte‘ – die kleinen, wie die großen – allgegenwärtig sind – nur eben viel zu selten in Lehrbüchern; und viel zu selten ‚aus erster Hand‘ – im selbst-erzählten Originalton-Format, zum hören. Von und mit ‚Menschen mit Migrationshintergrund‘, mit ‚internationaler Familiengeschichte‘, ‚mit Migrationserfahrung‘.
RomArchive - Digitales Archiv der Sinti und Roma
ist ausgezeichnet mit dem Europa Nostra Awards
Die Europäische Kommission und Europa Nostra, das führende europäische Kulturerbenetzwerk geben bekannt: RomArchive - Digitales Archiv der Sinti und Roma ist für seine herausragende Leistung der Digitalisierung der Kunst und Kultur der Sinti und Roma mit dem Grand Prix des renommierten Europäischen Kulturerbepreises / Europa Nostra Awards 2019 ausgezeichnet worden.
Langfristiger Träger von RomArchive ist das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma; seit Sommer 2019 ist die Institution auch verantwortlich für die Entwicklung und die Inhalte der Website.
Die Gastarbeitergeneration erzählt - Mosaik-Reihe anlässlich 60 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
1961 unterschrieb Deutschland das Anwerbeabkommen mit der Türkei, dh nach den Italienern, Griechen, Spaniern und den Jugoslawen, sollten auch türkische Arbeiter*innen nach Deutschland kommen. Das Wirtschaftswunder-Deutschland brauchte Arbeitskräfte.
Ende dieser Woche jährt sich dieses Abkommen zum 60. mal. Aus diesem Anlass sendet das Mosaik jeden Tag Erinnerung an die sogenannte Gastarbeitergeneration. Warum entschieden sie sich nach Deutschland zu gehen, welche Vorstellungen hatten sie? Wie war der Abschied von der Familie und wie war das Leben und Arbeiten in Almanya?
Auch zu Wort kommt hier die sogenannte 2. Generation, die Kinder der „Gastarbeiter“, auch „Kofferkinder“ genannt. Zurückgelassen in der Türkei, aufgewachsen bei Verwandten oder bei nur einem Elternteil. Früher oder später wurden sie nachgehlolt. Auch sie erzählen die deutsche Migrationsgeschichte - eben aus ihrer Perspektive.
Das migration-audio-archiv.de hat gemeinsam mit dem Institut für Lehrer*innenbildung der Universität Köln und dem Braunschweiger Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung Unterrichtsmaterial entwickelt. Anlass dafür waren nicht zuletzt die Nachfragen und Anregungen aus Schulen und von Bildungsakteur*innen – die Migrationsgeschichte in ihren Schulklassen, Studienseminaren, Sprachkursen und Weiterbildungen zu behandeln. Weil die Themen der 'erzählten migrationsgeschichte' – die kleinen, wie die großen – allgegenwärtig sind – nur eben viel zu selten in Lehrbüchern; und viel zu selten 'aus erster Hand' – im selbst-erzählten Originalton-Format, zum hören. Von und mit 'Menschen mit Migrationshintergrund', mit 'internationaler Familiengeschichte', 'mit Migrationserfahrung'.
Die website des maa hat ein remake und eine technische überarbeitung hinter sich – insbesondere die Responsibilität und redaktionelle Anpassung für mobile und smartfone-Nutzung. Die stiftungsgeförderten Überarbeitung umfasst die inhaltliche Updates wie auch die gestalterische und technische Umsetzung.
Das aktuelle Update des 'audioweb' ist eine absichtsvoll-deutliche Anlehnung und Referenz an das Originaldesign des maa.
Die erste Fassung der maa / Website wurde bereits 2006 veröffentlicht – und war direkt im Folgejahr für den Grimme Online Award 2007 nomminiert.
'Erzählformat' – mit Ayten Koçak und Zaruhi Reisyan (“Gastarbeiterinnen der ersten Stunde”), Lale Akgün (Psychologin, Politikerin, Autorin)
Moderation: Sefa İnci Suvak (Journalistin/Redakteurin/migration-audio-archiv.de)
Das Video beginnt heute ab 18 Uhr. Sie können den Stream direkt hier mitverfolgen:
Mit seinen europaweiten Projekten und Veranstaltungen unterstützt das KulturForum den interkulturellen Dialog im europäischen Kontext und schafft ein Forum für zahlreiche Begegnungen und Projekte.
Der Nobelpreisträger Günter Grass und der Friedenspreisträger Yaşar Kemal waren bis 2015 Ehrenvorsitzende des KulturForums.
Das KulturForum arbeitet eng zusammen mit weiteren Organisationen, die in den Bereichen Flucht und Migration tätig sind, und kooperiert mit der Griechisch-Türkischen Friedensinitiative (Ehrenvorsitzende: Mikis Theodorakis und Zülfü Livaneli) und Hrant Dink Forum Köln (Ehrenvorsitzende: Rakel Dink).
RomArchive - Digitales Archiv der Sinti und Roma
das migration-audio-archiv.de organisiert und produziert die umfangreichen Text-, Sprach, Sprachaufnahme- und Regiearbeiten – für den RomArchive-Bereich 'VoicesOfTheVictims';
Für die Vertonung der zahlreichen, aussergewöhnlichen und teils einzigartigen Schriftzeugnisse von Roma und Zinti – während des Deutschen Nationalsozialmus – haben wir Diskussionen, Recherchen und aufwändige Castings in (sprachlich sehr unterschiedlichen) Communities der Roma durchgeführt; Die einzelnen Zeugnisse – von offiziellen Eingaben an NS-Verwaltungsstellen, Polizei- und Gerichtsprotokollen bis zu handschriftlichen Notizen an und von Gefangenen aus Transporten und Konzentrationslagern (Kassiber) wurden jeweils in die drei Sprachfassungen Romanes [ro], Englisch [en], Deutsch [de] produziert.
Die Texte sind durch europaweite Recherchen der Projektleiterin und Karola Fings ausfindig gemacht und zusammengestellt worden (ehem. stellv. Leiterin des NS-Dokumentationszentrum Köln – ElDe-Haus – und seit 2020 Leiterin des Projekts „Enzyklopädie des NS-Völkermordes an Sinti und Roma in Europa“ der Universität Heidelberg.)
Audioguide & Audiowalks für einen vielstimmigen Stadtteil
das maa kooperiert mit dem kulturbunker köln mülheim – und konzipiert und produziert einen Audioguide & Audiowalks für einen ganzen Stadtteil – muelheimat.cologne
Projektkontext ist das 'Mülheimer-Heimatministerium' – Kulturbunker Köln-Mülheim