Kursbuch 183

migration-audio-archiv × Kursbuch

Kursbuch 183 × MAA

Wohin flüchten?

Die Ausgabe von 2015 verband zwölf Beiträge zu Flucht und Migration mit sechs Stimmen aus dem migration-audio-archiv. Der gedruckte QR-Code führt heute wieder in diesen Zusammenhang – und direkt zur ausgewählten Erzählung.

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Porträt von Hamed R.

Ausgewählte Kursbuch-Stimme

Hamed R.

„Meine Mutter wollte immer zurück. Plötzlich war das tolle Leben weg. Keine Anerkennung, keine Teilhabe, Armut.“
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Porträt von Jamila.

Ausgewählte Kursbuch-Stimme

Jamila

„Mein Vater steht bei den Russen ganz oben auf der Liste.“
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Porträt von Mona Yahia.

Ausgewählte Kursbuch-Stimme

Mona Yahia

„Die westliche Kultur hat mich sehr früh angezogen. Dort durfte man mehr Gefühle zeigen und Mädchen hatten mehr Freiheiten.“
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Porträt von Henry Gruen.

Ausgewählte Kursbuch-Stimme

Henry Gruen

„Ich bin zurückgekehrt, weil ich beweisen wollte, dass Hitler sein Ziel nicht erreicht hat.“
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Porträt von Derya Jalal.

Ausgewählte Kursbuch-Stimme

Derya Jalal

„Ich darf nur 30 Kilometer von Aachen weg, ohne dass Fremde denken, das liegt an meinem muslimischen Vater.“
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Porträt zu Rajinders Geschichte.

Ausgewählte Kursbuch-Stimme

Rajinder

„Wir haben Urin getrunken, um zu überleben. Überall lagen Leichen, die Bilder habe ich immer noch im Kopf.“
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Sonderedition · September 2015

Wohin flüchten?

Sechs Stimmen über Flucht, Ankommen und ein Leben, das nicht an einer Grenze endet.

Alle Geschichten
Das grüne Cover der Kursbuch-Ausgabe 183 mit der Wortmarke Kursbuch und dem Titel Wohin flüchten?
Originalausgabe · Kursbuch 183

Die Kooperation

Die Ausgabe 183 verbindet das gedruckte Kursbuch mit den Stimmen des migration-audio-archivs.

Kursbuch × MAA

Wenn Analyse eine Stimme bekommt

„Wohin flüchten?“ richtet den Blick nicht zuerst auf Grenzen, Verfahren oder die vermeintliche Krise der Aufnahmegesellschaft. Die Frage beginnt bei den Menschen, die gehen müssen – und bei dem offenen Ausgang ihrer Wege.

Als Kursbuch 183 im September 2015 erschien, wurde Flucht in Europa mit großer moralischer Dringlichkeit und zugleich in oft untauglichen Kategorien diskutiert. Zwölf Beiträge aus Soziologie, Migrationsforschung, Journalismus, Theologie und Psychologie untersuchen Fluchtgründe, Abschiebung, globale Wanderungsbewegungen, Ankommen und die politische Furcht vor dem Fremden. Die Ausgabe liefert keine einfache Antwort. Sie vermisst ein Geschehen, das gerade erst sichtbar wurde.

Die Kooperation mit dem migration-audio-archiv fügte dieser analytischen Bestandsaufnahme eine zweite Ebene hinzu: erzählte Erfahrung. Auf dem ausklappbaren Umschlag führten QR-Codes direkt zu ausgewählten O-Ton-Biografien. Die Stimmen erscheinen nicht als Belege für eine These und nicht als anonyme Fälle. Sie erzählen selbst von Verlust, Gewalt, Familie, Fremdheit, Widerstand und einem neuen Alltag.

Diese Seite macht die Verbindung erneut zugänglich. Sie führt vom gedruckten Kursbuch zu sechs Geschichten aus dem Archiv – und zurück zu der Frage, was sich verändert, wenn wir Flucht nicht nur diskutieren, sondern den Menschen zuhören, die sie erlebt haben.

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Sechs Stimmen

Direkt zu den Erzählungen

Porträt von Hamed R.

01 / 06

Hamed R.

„Meine Mutter wollte immer zurück. Plötzlich war das tolle Leben weg. Keine Anerkennung, keine Teilhabe, Armut.“
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Porträt von Jamila.

02 / 06

Jamila

„Mein Vater steht bei den Russen ganz oben auf der Liste.“
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Porträt von Mona Yahia.

03 / 06

Mona Yahia

„Die westliche Kultur hat mich sehr früh angezogen. Dort durfte man mehr Gefühle zeigen und Mädchen hatten mehr Freiheiten.“
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Porträt von Henry Gruen.

04 / 06

Henry Gruen

„Ich bin zurückgekehrt, weil ich beweisen wollte, dass Hitler sein Ziel nicht erreicht hat.“
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Porträt von Derya Jalal.

05 / 06

Derya Jalal

„Ich darf nur 30 Kilometer von Aachen weg, ohne dass Fremde denken, das liegt an meinem muslimischen Vater.“
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Porträt zu Rajinders Geschichte.

06 / 06

Rajinder

„Wir haben Urin getrunken, um zu überleben. Überall lagen Leichen, die Bilder habe ich immer noch im Kopf.“
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Kursbuch 183

Eine Publikationskooperation mit dem migration-audio-archiv. Die vollständigen Erzählungen liegen auf migration-audio-archiv.de.

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(Gründe für) Migration
Warum Menschen migrieren, ist nie nur eine Geschichte. Arbeit, Flucht, Liebe, Studium, Verfolgung, Armut, Familie oder Neugier können Gründe sein. Das maa zeigt diese Vielfalt ohne einfache Ordnung und lässt die Erfahrungen der Erzählenden im Vordergrund.
Das migration-audio-archiv ist aus vielen Arbeitsphasen, Förderungen und Kooperationen entstanden. Hier werden Initiator*innen, Redaktion, Mitarbeit, Partner und Unterstützer sichtbar: die konkrete Projektgeschichte hinter den erzählten Lebensgeschichten.
migration-audio-archiv.de und migrationnarratives.org machen erzählte Migrationsgeschichte öffentlich zugänglich. Im Zentrum stehen biografische Stimmen von Migrantinnen und Migranten, die bewahrt, sorgfältig editiert und in unterschiedlichen Formaten präsentiert werden.
Facetten der Migration
Migration hat viele Facetten: Arbeitsmigration, Flucht, Exil, Studium, Familiennachzug, politische Verfolgung, wirtschaftliche Not und persönliche Entscheidungen. Das maa zeigt diese Beweggründe als offene, vielstimmige Geschichte statt als feste Kategorie.
Das Ziel des maa ist, Migrationsgeschichte hörbar zu machen. Menschen, über die viel gesprochen wird, kommen selbst zu Wort. Ihre Erzählungen eröffnen Perspektiven auf Herkunft, Ankunft, Alltag, Erinnerung und die öffentliche Kommunikation über Migration.
Wir sammeln, bewahren und veröffentlichen erzählte Migrationsgeschichte: als Stimmenarchiv, als Webprojekt, als Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit. Der Überblick führt zu den wichtigsten Zugängen des maa und zu den Formen, in denen die Erzählungen hörbar und sichtbar werden.
Nächtlicher Stadtraum mit Lichtern und Verkehrswegen
Nordrhein-Westfalen ist Standort und Resonanzraum des maa. Viele Erzählende leben hier; Ruhrgebiet, Rhein-Schiene, Einwanderungsgeschichte, WDR-Kontext und Projektförderung prägen die Sammlung und die öffentliche Wirkung des Archivs.
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